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Gemeinsam lernen, zusammen wachsen

DIE LINKE kämpft für ein gerechteres Schulsystem. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, ihr Potenzial zu entfalten – ohne frühzeitige Ausgrenzung und Notendruck. Schule muss den Kindern Spaß machen, sie motivieren von- und miteinander zu lernen. Sie sollten gerne in die Schule kommen. Schule ist ein Ort der Gemeinschaft, des sozialen Lernens. Hier lernen sie mit unterschiedlichen Bedürfnissen umzugehen, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Gemeinsames Lernen aller Kinder bietet die Chance zur Begegnung auf Augenhöhe. Das gelingt am besten in Gemeinschaftsschulen.

  • Gemeinschaftsschulen umfassen die Klassenstufen 1 bis 13 (auch Kooperationen zwischen verschiedenen Schulen) und bieten die Möglichkeit, alle Bildungsabschlüsse an einer Schule erreichen zu können.
  • Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarfe lernen gemeinsam in einer Klasse, in einer Schule.
  • Die Schulen erhalten mehr Stunden, um den Unterricht zu organisieren.
  • Sie haben die Möglichkeit, zusätzliches pädagogisches Personal einzustellen.
  • Die Klassengröße soll 25 Kinder nicht überschreiten.
  • Derzeit haben wir im Land 188 Schulen des Gemeinsamen Lernens. Die Zahl wächst stetig.
  • Dafür werden zusätzliche Stellen eingegeplant.
  • Das Konzept der Gemeinschaftsschule wird durch die Universität Potsdam wissenschaftlich begleitet.

Was sind die Vorteile einer Gemeinschaftsschule?

Wir als Linksfraktion sprechen uns dafür aus, dass

  • jedes Kind zielgerichtet gefördert wird – individuell und ensprechend seiner Talente und Bedürfnisse.
  • niemand zurückgelassen, beschämt oder ausgegrenzt wird.
  • im Vordergrund das Gemeinsame Lernen und somit mehr Chancengerechtigkeit steht.
  • die Kompetenzen der Schüler*innen durch individuelle Förderung besser entwickelt und gestärkt werden.
  • die Gemeinschaftsschule einen demokratischen Lern- und Lebensraum darstellt, in welchem maximale Leistungsentwicklung und der gegenseitige Respekt voreinande Leitziele sind.
  • das Konzept des Gemeinsamen Lernens allen Schüler*innen eine grundlegende, erweiterte und somit vertiefte allgemeine Bildung vermittelt.
  • regelmäßige Lernstandsrückmeldungen sowie Mitwirkungsrechte der Eltern einen optimalen Austausch ermöglichen.

Entgegen aller Vorurteile handelt es sich bei einer Gemeinschaftsschule nicht um eine »Einheitsschule«. Das Gegenteil ist der Fall! Kinder können in dieser Schule, unabhängig ihrer Fähigkeiten und Voraussetzungen, gemeinsam lernen und sich besser entfalten. Individuelle Förderung steht an oberster Stelle. Vielfalt statt Einheit!

Mit der Gemeinschaftsschule gehen wir neue Wege. Wir möchten damit auch alle Schulstandorte erhalten und qualitativ weiter entwickeln. Wir stehen hinter unserem Motto: »Kurze Beine, kurze Wege«! Flexible, bedarfsorientierte Lösungen verhindern Schulschließungen.

Wir wollen keine Ausgrenzung, keine Klassengesellschaft, kein Gegeneinander von Schulformen. Wir wollen ein Miteinander!

Die zielgerichtete Förderung bietet auch besonders begabten Kindern eine entsprechende Unterstützung. Sie fördert Stärken und gleicht Schwächen aus. Viele Studien zeigen, dass Kinder an Gemeinschaftsschulen von- und miteinander deutlich besser und erfolgreicher lernen, während sie ihre sozialen Kompetenzen stärker ausbauen.

Daher wollen wir als Linksfraktion mit dem stetig wachsenden Konzept des Gemeinsamen Lernens nach unserem Vorbild auch die Inklusion von Kindern mit besonderen Förderbedarfen vorantreiben. Wir wollen eine Schule für alle, die jedes Kind bestmöglich individuell fördert.

Wir wollen allen Kindern, unabhängig von ihren Voraussetzungen, dem Wohnort und dem Geldbeutel der Eltern, gleichen Zugang zu Bildung ermöglichen. Das bietet die Gemeinschaftsschule.

»Weg mit der Mehrgliedrigkeit! Lange gemeinsam lernen ist individuelle Förderung. So geht wahre Chancengleichheit.« Kathrin Dannenberg

Mit den Schulzentren und den Schulen des Gemeinsamen Lernens haben wir diesen Prozess eingeleitet. Diese Schulen sind kein Selbstläufer. Schulträger, Lehrkräfte, Eltern und alle Beteiligten vor Ort müssen an einem Strang ziehen und Überzeugungsarbeit leisten. Das Land unterstützt mit Beratung, zusätzlichen Personalstellen und Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm.