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Gedenken und Handeln gegen Rechts

Gedenken und Handeln gegen Rechts

Im Januar 1933 haben die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriff en. Zwölf Jahre später war Europa verwüstet, Millionen Menschen waren Opfer von Rassenwahn, Verfolgung und Krieg geworden. Auch heute sind Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ein großes gesellschaftliches Problem; rechte Scharfmacher greifen die Grundfesten unserer Demokratie an.

Von den Schrecken der NS-Diktatur können heute nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten. Auch deshalb brauchen wir eine lebendige Gedenkkultur, die unverzichtbarer Bestandteil eines verantwortungsbewussten Umgangs mit der Geschichte und Voraussetzung für ein friedliches Miteinander ist. Diese Gedenkkultur muss zeigen, wohin gesellschaftlich akzeptierter Hass führen kann.

Gemeinsam mit zahlreichen engagierten Brandenburgerinnen und Brandenburgern setzt sich die Fraktion DIE LINKE für ein umfassendes Gedenken an die Zeit des Nationalsozialismus ein und unterstützt den Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Das haben wir bisher erreicht:
  • Aufnahme einer Antirassismus-Klausel in die Landesverfassung, Streichung des Begriffs »Rasse«
  • Erklärung des 8. Mai zum offiziellen Gedenktag in Brandenburg
  • Förderung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit 7,1 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro aus Landesmitteln (Stand 2020)
  • Enge Zusammenarbeit mit der Gedenkstätten-Stiftung, Gedenken von Landtag und Stiftung am 27. Januar und aus Anlass der Befreiung der Konzentrationslager
  • Schaffung von zwei Fachstellen: Antidiskriminierung (Opferperspektive e.V.) und Antisemitismus (Moses-Mendelssohn-Zentrum)
  • Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma

Kampf gegen Rassismus und Gedenken sind ständige Aufgaben

  • Auseinandersetzung mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen
  • Unterstützung von Initiativen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
  • Herstellung von Transparenz zu rechten Gewalt- und Straftaten
  • Angemessene Finanzierung der Brandenburgischen Gedenkstätten-Stiftung
  • Ausbau der historisch-politischen Bildung