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Ben Gross

Andreas Büttner

Parlament muss das Trauerspiel um die Neun-Euro-Ticket-Nachfolge morgen beenden!

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat heute grünes Licht für das Berliner 29-Euro-Ticket gegeben. Von Oktober bis Dezember wird diese Anschlusslösung für das deutschlandweite Neun-Euro-Ticket nun ausschließlich im Tarifgebiet Berlin AB gelten.

Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Andreas Büttner:

Bundeskanzler Olaf Scholz hat das Neun-Euro-Ticket als die beste Idee seiner Regierung bezeichnet. Recht hat er. Die günstige Fahrkarte hat unzählige Menschen auch in Brandenburg um hunderte Euro entlastet, die sie ansonsten fürs Autofahren oder ihr normales Ticket hätten ausgeben müssen. Obendrein wurden 1,8 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase weniger in die Luft geblasen.

Eine der schlechtesten Ideen der Landesregierung von Ministerpräsident Woidke war es, hierbei die beleidigte Leberwurst zu spielen. Nur, weil sie sich vom Berliner Senat nicht rechtzeitig informiert fühlte. Hunderttausende Brandenburgerinnen und Brandenburger sollen deshalb als Fahrgäste zweiter Klasse die teureren Fahrpreise blechen, während die Berlinerinnen und Berliner entlastet werden. Das ist eine Ungerechtigkeit sondergleichen, die unsere gemeinsame Region spaltet.

Das Parlament sollte diesem Trauerspiel morgen ein Ende setzen und ein Machtwort sprechen! Wir fordern die Landtagsfraktionen von SPD, CDU und GRÜNEN auf, unserem Antrag [Drucksache 7/6214] zuzustimmen.

Die Landesregierung muss gezwungen werden, doch noch eine gemeinsame Lösung für Brandenburg und Berlin zu ermöglichen.

 

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