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Jürgen Angelow

Kathrin Dannenberg

Wissen über eine unbekannte Minderheit gefragt

Seit Oktober 2018 gibt es vor allem auf Drängen der LINKEN eine Vereinbarung des Landes mit dem Landesverband deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg. Wie es knapp zwei Jahre nach Abschluss dieser Vereinbarung mit der Umsetzung der Ansätze für den Bereich Bildung und Fortbildung steht, wollte DIE LINKE von der Landesregierung wissen. Jetzt liegt die Antwort des Bildungsministeriums auf die Kleine Anfrage vor.

Wissen über eine unbekannte Minderheit gefragt

Zur Antwort stellt Kathrin Dannenberg, Fraktionsvorsitzende, minderheitenpolitische und zugleich bildungspolitische Sprecherin, fest: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir in Bezug auf Anerkennung der Rechte der Sinti und Roma nicht wenig erreicht. Zugleich zeigt die Antwort aber auch, wie groß die Aufgaben noch sind, damit die Vereinbarung insbesondere im Schulalltag ankommt.“

Die Sinti und Roma sind für viele Brandenburgerinnen und Brandenburger, darunter auch für viele Schülerinnen und Schüler, immer noch die unbekannte Minderheit.  Sie wissen wenig oder gar nichts über die Geschichte und Kultur der Minderheit, über deren Verfolgung und massenhafte Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus. Aber auch ihr häufig von Ausgrenzung und Diskriminierung geprägter Alltag in unserer Region, ist kaum einen Bericht wert.

Deshalb meint Dannenberg: „Nur wer Wissen über die Sinti und Roma hat, kann Empathie entwickeln und sich gegen das wirksam engagieren, was die – wie die Sorben/Wenden im Land Brandenburg – als autochthon, also angestammt anerkannte Minderheit bis heute noch an Ausgrenzung und Diskriminierung erfährt. Für diese Rahmenbedingungen sind wir als Politikerinnen und Politiker verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit Landesverband hilft uns, die Themen zu identifizieren und dann wirksame Maßnahmen auf den Weg zu bringen.“


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