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Christian Görke

Weniger Arbeitslose, aber mehr prekäre Beschäftigung

Auch in Brandenburg führte der anhaltende konjunkturell bedingte Aufschwung im April zu einer weiteren Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Dieser positive Trend wird aber von der ständigen Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse überlagert. So hat Brandenburg eine hohe Zahl von sogenannten 26 000 Aufstockern, deren Arbeitseinkommen nicht ausreicht, um davon den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Auch der weitere Zuwachs von 8438 Zeitarbeitsverhältnissen verstärkt das Problem prekärer und zeitlich begrenzter Arbeitsverhältnisse. Hinter dieser Zahl steckt die neue Strategie der intensiven Zusammenarbeit der Bundesagentur mit Zeitarbeitsfirmen. Im Zeitarbeitsbereich werden aber bis zu 50 Prozent niedrigere Löhne im Vergleich zu den Stammbeschäftigten gezahlt.

Signifikant in Brandenburg ist auch die hohe Nachfrage an qualifizierten Arbeitskräften. Demgegenüber steht der Rückgang von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen im Vergleich zum Vormonat um 12,4 Prozent. Daran ist ablesbar, dass die Bundesagentur für Arbeit auf Kosten des Qualifizierungsbedarfes spart und ihr Budget entlastet.


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