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Ben Gross

Thomas Domres

Weiße Salbe löst keine Wolfskonflikte

Zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Umsetzung des brandenburgischen Wolfsmanagements weiter verbessern“ erklärt der umweltpolitische Sprecher Thomas Domres:

Die Koalitionsfraktionen fordern im Landtag, dass die Landesregierung auch in Brandenburg gültiges Naturschutzrecht umsetzt. Nichts anderes sagt der vorliegende Antrag zum Wolfsabschuss, der eine Anpassung der Brandenburgischen Wolfsverordnung an das Bundesnaturschutzgesetz zum Inhalt hat. Das ist eine Selbstverständlichkeit und war auch vorher schon vom Umweltministerium angekündigt worden.

Die Neuregelung wird, wenn überhaupt, weiterhin nur in Ausnahmefällen zum Abschuss von Wölfen führen. Dass Wölfe im Einzelfall abgeschossen werden können, wenn sie auffälliges Verhalten zeigen oder wenn ein Rudel wiederholt auf geschützte Weidetiere zugreift ist sinnvoll. Aber es ist Augenwischerei um den Eindruck zu erwecken, man könne durch Abschuss den Wolfskonflikt lösen und Herdenschutz überflüssig machen. Das würde nicht einmal bei sehr viel höheren Abschusszahlen funktionieren.

Die Nutztierhaltung wird sich überall in Brandenburg auf den Wolf einstellen müssen. Die vordringliche Aufgabe der Politik ist es, die Tierhalter dabei zu unterstützen – durch Finanzierung von Abwehrmaßnahmen, durch Schadensausgleich und durch eine Weideprämie für Schaf- und Ziegenhalter. In dieser Hinsicht unterstützt DIE LINKE die Aktivitäten der Landesregierung.


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