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Ben Gross

Thomas Domres

Wald braucht Personal – freie Stellen im Landesbetrieb Forst müssen besetzt werden

Der Brandenburger Wald steht vor großen Herausforderungen, wie die letzten drei Trockenjahre gezeigt haben. Doch Anspruch und Personalausstattung klaffen immer weiter auseinander. 112 im Haushaltsplan vorgesehene und bewilligte Stellen sind aktuell nicht besetzt, ein Großteil davon in den Oberförstereien und Forstrevieren vor Ort.

Da fehlen Menschen, die den Wald betreuen, für eine nachhaltige Nutzung des Landeswaldes sorgen und Ansprechpartner für Waldbesitzer*innen und die Öffentlichkeit sind. Bis zum Jahresende wird sich die Situation weiter verschärfen, denn 44 weitere Mitarbeiten*innen werden in den Ruhestand treten. Dagegen sollen nur insgesamt 30 Stellen neu besetzt werden.

Die durch die Nichtbesetzung der Stellen eingeplanten Kosten wurden eingesetzt, um Minderausgaben beim Holzverkauf aufzufangen. Der Landtag als Haushaltsgesetzgeber hat die Stellen aber nicht beschlossen, um irgendwelche Löcher zu stopfen, sondern damit die Arbeit für den Wald in vollem Umfang erledigt werden kann. Dass die für den Landesbetrieb so wichtige Fortbildung überhaupt keine dauerhaften Personalstellen aufweist, sondern als Projekt geführt wird,zeigt die ganze Absurdität der Personalpolitik.

Die angekündigte neue Forstreform muss endlich eine verbindliche und auskömmliche Personalstruktur festschreiben. Mit dem Einstellungsdefizit kann und muss aber schon früher Schluss gemacht werden, denn die Mitarbeiter*innen in den Revieren werden auf jeden Fall gebraucht. Einen Antrag der LINKEN zur Haushaltsberatung 2021, bewilligte Stellen im Landesforstbetrieb auch tatsächlich besetzen zu können, haben die Koalitionsfraktionen mit dem Argument abgelehnt, dies sei unnötig. Die jetzt bekannt gewordene Anzahl unbesetzter Stellen zeigt, wie falsch diese Einschätzung war.


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