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Anke Schwarzenberg

Verdiente Anerkennung für die Wegbereiter des Witaj-Projektes

Erstmals wurde heute der von der rot-roten Landesregierung ausgelobte Mina-Witkojc-Landespreis für sorbisches/wendisches sprachliches Engagement übergeben. Er geht an die Kindertagesstätte „Mato Rizo“ in Cottbus-Sielow. Zu den ersten Gratulanten gehörte die minderheitenpolitische Sprecherin Anke Schwarzenberg:

Ich freue mich, dass die Kindertagesstätte „Mato Rizo“ heute als Erste den von der rot-roten Landesregierung ausgelobten Mina-Witkojc-Preis erhalten hat. Das ist mehr als verdient für diejenigen, die 1998 an der Spitze für das erfolgreiche Witaj-Projekt in Brandenburg standen.

Inzwischen sind ihnen zahlreiche Kindertagesstätten und Horte in der ganzen Lausitz gefolgt. Die ersten Witaj-Kinder haben ihre Schulabschlüsse bereits in der Tasche.

Um diese Einrichtungen deutlich mehr zu unterstützen, gibt es auf Initiative der LINKEN und der SPD ab 2019 ein spezielles Landesprogramm, mit dem sorbische/wendische Bildungsangebote in Kitas gefördert werden. Dafür sollen 2019 und 2020 insgesamt 800.000 Euro bereitgestellt werden – ergänzt durch eine kommunale Kofinanzierung.

Dass die Initiative dafür von der kommunalen Ebene, nämlich vom Landkreis Spree-Neiße ausging, ist auch zu begrüßen.
Wie der Mina-Witkojc-Preis ist auch das neue Kita-Förderprogramm eine konkrete Umsetzung des Landesplanes zur Förderung der niedersorbischen Sprache in Brandenburg, an dessen Umsetzung die Koalition gemeinsam mit den Sorben/Wenden in der Niederlausitz arbeitet.


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