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DiG/Thomas Kläber

Christian Görke

Tesla-Gleisanschluss könnte Produktionsbeginn verzögern

Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) gehört zu einer der wichtigsten Eisenbahnverbindungen in der Bundesrepublik Deutschland. Bis zu 164 Züge pro Tag rollen hier in beiden Richtungen. Und es werden mehr: Ab Dezember 2022 wird der RE1 auf diesem Streckenabschnitt auf einen 20-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit verdichtet. Das teilte die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg, Christian Görke, mit.

Hintergrund für Görkes Anfrage war, dass über diese Verbindung künftig ein Großteil des Güterverkehrs von und zur geplanten „Gigafactory“ des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide (Mark) abgewickelt werden soll. Damit der Produktionsstandort verzögerungsfrei angefahren werden kann, ist allerdings ein Ausbau des Gleisanschlusses erforderlich. Wie die Landesregierung mitteilt, sind dafür „eindeutige Anforderungsdefinitionen durch die Firma Tesla“ erforderlich – die bislang offenbar nicht vorliegen.

Dazu erklärt Christian Görke: „Allenthalben wird beteuert, dass im Sommer 2021 die ersten Tesla-Pkw vom Grünheider Band laufen und auf der Schiene abtransportiert werden sollen. Doch der Gleisanschluss an eine so stark befahrene Bahnstrecke plant und baut sich nicht über Nacht. Tesla und die Landesregierung müssen hier schleunigst liefern! Andernfalls wird der Zeitplan kaum zu halten sein. Oder das Versprechen grüner Mobilität löst sich in einer Abgaswolke hunderter zusätzlicher Lkw in Luft auf.“

Am 20.08.2020 soll im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung mit Vertretern von Tesla, dem Landkreis Oder-Spree sowie Experten über die Verkehrsanbindung der „Gigafactory“ beraten werden. Das beschloss der Ausschuss auf Antrag der Fraktion DIE LINKE einstimmig. „Spätestens zu diesem Termin müssen konkrete Anforderungen und ein Zeitplan für den Ausbau des Gleisanschlusses vorgelegt werden“, fordert Görke.


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