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Ben Gross

Isabelle Vandre

Semesterticket-Streit eskaliert weiter – Regierung schaut tatenlos zu

Ab dem kommenden Sommersemester sollen Studentinnen und Studenten in Brandenburg deutlich mehr als bisher für ihr Semesterticket zahlen. Nachdem vergangene Woche bereits bis zu 500 Studierende vor dem Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung gegen die Preiserhöhung protestierten, hat sich die Lage nun weiter zugespitzt. Dem „Nein zum Semesterticket“ der Studierenden aus Frankfurt (Oder) von vergangener Woche folgte nun bereits die nächste Hochschule: Im Rahmen einer Vollversammlung hat gestern eine Mehrheit der Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde gegen das teurere Semesterticket gestimmt. Auch die anderen Brandenburger Hochschulen werden in den kommenden Wochen über die Weiterführung des Semestertickets entscheiden müssen

Dazu erklärt Isabelle Vandre, hochschulpolitische Sprecherin:

Eine Preiserhöhung von 44% innerhalb von nur zwei Jahren, ist niemandem zu erklären. Dass die Studierenden derart zur Kasse gebeten werden, ist unsozial und kann nicht hingenommen werden. Das Land hat sowohl eine Verantwortung dafür, dass die Studierenden kostengünstig zu ihren Hochshculen kommen, als auch für das Gelingen der Mobilitätswende. 

Die Tatsache, dass sich nun schon die zweite Hochschule gegen das Semesterticket ausgesprochen hat und auch die Präsidentin der Viadrina Frau Dr. Blumenthal die Forderungen der Studierenden nachdrücklich unterstützt, ist ein klares Signal! Jetzt braucht es dringend Bewegung, um das drohende Ende der Semestertickets noch abzuwenden. 

Nachdem die Koalitionsfraktionen unserem Antrag auf Deckelung der Semesterticketpreise 2022 leider abgelehnt haben, erwarte ich, dass der Minister für Infrastruktur wie auch die Wissenschaftsministerin endlich mit der VBB verhandeln. Denn nicht nur der VBB, sondern auch die Studierenden haben unter der Pandemie gelitten und waren deutlich seltener mit Bus und Bahn unterwegs.

Ich erwarte, dass die Landesregierung sich für einen sozialverträglichen Tarif einsetzt. Anstatt die Situation auszusitzen, muss das Land nun endlich in die Puschen kommen und den Studierenden jetzt den Rücken stärken!


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