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Gerrit Große

Schulsozialarbeit stärken

Die Linkspartei.PDS Brandenburg fordert eine qualitative und quantitative Stärkung der Schulsozialarbeit in Brandenburg. An allen Schulen, an denen Probleme mit lernschwierigen oder verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern auftreten, muss es möglich sein, mit gezielten Angeboten darauf reagieren zu können. Darüber hinaus fordern wir für alle Schulen mindestens eine Schulsozialarbeiterin bzw. einen Schulsozialarbeiter. Gleichzeitig ist schrittweise die schulpsychologische Beratung an Schulen zu stärken. Schließlich brauchen Lehrkräfte bessere und vor allem zielgerichtetere Angebote in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, um ihre sozialen und Erziehungskompetenzen entwickeln und ausbauen zu können.

Die Landesarbeitsgemeinschaft „Schule in Brandenburg“ der Linkspartei.PDS hat im Rahmen ihrer heutigen Beratung ein Projekt für Schulverweigerinnen und Schulverweigerer an einer Potsdamer Oberschule besucht und sich vor Ort über konkrete Arbeitsbedingungen und Arbeitsergebnisse informiert. Seit Beginn des Schuljahres 2003/04 sind 14 derartige Projekte im ganzen Land Brandenburg gefördert worden, die auf einer Kooperation von Schule mit einem freien Träger der Jugendhilfe basieren. Das Potsdamer Projekt dürfte zu den qualitativ besten gehören, die in Brandenburg zu finden sind.
Darüber hinaus gibt es ca. 200 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Land. Diese werden über das 610-Stellen-Programm der Jugendhilfe finanziert, bei dem sich Land, Kommunen und Träger die Kosten teilen. Die Stellen sind allerdings aufgrund der permanenten Kürzungspläne der Landesregierung jedes Jahr aufs Neue gefährdet. Die Linkspartei.PDS hält dieses Programm auch perspektivisch für ungeeignet, die Schulsozialarbeit in Brandenburg auszubauen. Sie fordert deshalb, dass im Rahmen der aktuellen Schulgesetznovelle alle Schulen mit mindestens einer Vollzeitstelle für Schulsozialarbeit ausgestattet werden, deren Kosten vom Land getragen werden. Finanzierungsvorschläge dazu hat die Linkspartei.PDS im Landtag bereits im Rahmen der Haushaltsverhandlungen unterbreitet.
Elemente zum Ausbau sozialer und Erziehungskompetenzen der Lehrkräfte sind derzeit in den Aus- und Fortbildungsplänen zu wenig präsent oder sie sind zu wenig zielgerichtet auf die Bedürfnisse von Lehrkräften zugeschnitten, die mit lernschwierigen oder verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern konfrontiert sind. Damit wird Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit vorenthalten, selbst stärker erzieherisch tätig werden zu können. Dazu kommt die zu hohe Pflichtstundenzahl bzw. Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte, die von der Linkspartei.PDS seit Jahren kritisiert wird.


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