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Ben Gross

Thomas Domres

Rot-Schwarz-Grün zum Wassermangel in Ostbrandenburg: Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen

Die Koalitionsfraktionen haben heute im Umweltausschuss ein von der Fraktion DIE LINKE beantragtes Fachgespräch mit Vertretern des Wasserverbandes Strausberg-Erkner abgelehnt. Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher Thomas Domres:

Die Koalitions- Ablehnung eines Fachgesprächs im Umweltausschuss zu den Perspektiven der Wasserversorgung im Raum Grünheide ist skandalös. Der Wasserverband Strausberg-Erkner hat öffentlich angekündigt, dass es aufgrund des Wasserverbrauchs von Tesla und des allgemein gestiegenen Wasserbedarfs bereits im kommenden Jahr zu Versorgungsengpässen in der Region kommen kann. Das ist ein Thema, dem sich der Landtag widmen muss, denn sowohl die Bürgerinnen und Bürger vor Ort als auch die ansässigen und ansiedlungswilligen Wirtschaftsunternehmen sind dadurch betroffen. Aber die Koalitionsfraktionen wollen das Problem nicht zur Kenntnis nehmen und wollen offensichtlich verhindern, dass es im Ausschuss zeitnah thematisiert und in öffentlicher Sitzung diskutiert wird. Stattdessen verweisen sie auf ein zukünftiges Konzept für das gesamte Land, welches ja dann irgendwann mal im Ausschuss behandelt werden kann. Probleme kann man aber nicht ignorieren, sie müssen besprochen und gelöst werden. Das Agieren der Koalition erinnert sehr an die drei Affen – nichts sehen, nichts hören und nichts sagen wollen.

 

 


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