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Ben Gross

Christian Görke

RB20­: Landesregierung verpatzt Ersatzverkehr im Sinne der Fahrgäste

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Beeinträchtigungen auf der Linie RB20 durch häufige Streckensperrungen“ (siehe Anlage) erklärt Christian Görke, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

Aktuell haben Pendler*innen auf der Bahnlinie RB20 wieder baubedingte Verzögerungen von 1 Std. 24 Minuten pro Tag, für viele eine Verdoppelung der Fahrtzeit. Das ist leider kein Einzelfall. An über 157 Wochentagen mussten bzw. müssen Bahnreisende auf der Strecke des RB20 zwischen Oranienburg und Potsdam im Zeitraum Oktober 2018 bis April 2021 Sperrungen hinnehmen. Wir hören immer wieder, wie langfristig Schienenbauprojekte geplant werden müssen. Da staune ich, dass es nicht möglich sein soll, diese Baumaßnahmen zusammenzulegen.

Schlussendlich hat die Landesregierung aber das Rätsel gelüftet, warum sie keine für die Fahrgäste erträglichere Lösung hinbekommt: Sie hat schlicht keine Vorstellung von den Auswirkungen ihrer Versäumnisse für das tägliche Leben tausender Menschen, die mit der Bahn zur Arbeit pendeln. Doch schon ein grober Überschlag zeigt: Im Zeitraum April 2018 bis April 2021 sind es mehr als 9492 Stunden verlorene Lebenszeit, durchschnittlich über eine Stunde pro Woche. Eine Menge davon kann eingespart werden, wenn Baumaßnahmen zusammengelegt und Ersatzverkehre besser geplant werden.

Wenn die Landesregierung im Sinne der Verkehrswende mehr Menschen in die Züge bringen will, muss sie sich beim Störungsmanagement deutlich mehr Mühe geben! Ignorante Patzer wie gegenwärtig bei der RB20 müssen der Vergangenheit angehören.

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