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Anita Tack

Modellversuch mit attraktivem ÖPNV zum Erfolg führen

Die Auswertung der Ergebnisse zur Verringerung der Schadstoffemission in der Potsdamer Zeppelinstraße stand heute im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung auf der Tagesordnung. Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack:

„Der Modellversuch zur Verringerung der überhöhten Schadstoffemissionen in der Zeppelinstraße zeigt Erfolg. Die Messergebnisse berechtigen, das Vorhaben weiterzuführen und mit besseren Bedingungen für den ÖPNV zu komplettieren“, so Anita Tack zu den veröffentlichten Analysen bei den Verkehrszählungen und den Daten zur Schadstoffbelastung.

Das Verkehrsaufkommen wie auch die Schadstoffbelastung konnten deutlich gesenkt werden. Durchschnittlich 2500 bis 3500 Autos weniger wurden auf der Zeppelinstraße gezählt. Zugleich verbesserten sich die Bedingungen für den Rad-und Fußgängerverkehr maßgeblich. „Für die Bürgerinnen und Bürger in der Zeppelinstraße bedeutet dies besseren Gesundheitsschutz. Nachhaltig ist diese Wirkung aber nur, wenn der Straßenbahn- und Busverkehr attraktiver wird und deutliche Verbesserungen der Infrastruktur erfolgen. Dies wurde bislang nur halbherzig in Angriff genommen wurden“, so Tack weiter.

Potsdam sollte in die inzwischen bundesweit geführte Diskussion zum Nulltarif im ÖPNV einsteigen und sie konstruktiv vorantreiben. Die Städte stehen jetzt vor der Aufgabe, ihre Luftreinhaltepläne zu schärfen und an die neuen Bedingungen anzupassen. Fahrverbote halten wir nur für das letzte Mittel, um für gesunde Luft in den Städten zu sorgen.


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