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Ben Gross

Andrea Johlige

Menschheit muss endgültig aus der Atomkraft aussteigen

Am 26. April jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Mal. Dazu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andrea Johlige:

In der Nacht vom 26. auf den 27. April 1986 ereignete sich das Undenkbare: Der Block Nr. 5 des Kernkraftwerkes Tschernobyl explodierte nach einem Funktionstest. Im Reaktor kam es zu einer Kernschmelze. Dieser erste Super-Gau der Geschichte hatte weitreichende Folgen: Tausende Menschen verloren ihr Leben, Zehntausende mussten umgesiedelt werden, noch tausende Jahre wird rund um das Kraftwerk niemand mehr gesund leben können. Bis heute leiden Menschen in Weißrussland und der Ukraine an den gesundheitlichen Folgen. Der Reaktor ist zwar mittlerweile mit einem neuen Sarkophag gesichert, doch der ist nur auf 100 Jahre ausgelegt. Dennoch brauchte es eine weitere Katastrophe – Fukushima – bis Deutschland sich entschloss, den Ausstieg aus der Kernenergiegewinnung zu beginnen. Das ist aber nicht das Ende der Kernenergienutzung in Deutschland. Atomstrom aus Polen und Frankreich wird importiert, und noch laufen sechs Kraftwerke in Deutschland.

Energiegewinnung aus Atom ist eine nicht beherrschbare Hochrisikotechnologie. Nicht nur die Folgen der katastrophalen Unfälle – bspw. die Einleitung radioaktiven Abwassers in das Meer in Fukushima -  stellen die Menschheit vor exorbitante Probleme. 70 Jahre Nutzung der Technologie für die Energiegewinnung und noch immer ist unklar, was mit dem tausende Jahre strahlenden Atommüll passieren soll, weltweit gibt es bisher kein Endlager.

Aufgrund der Risiken und der Endlagerproblematik kann es nur eine Forderung geben: Die Menschheit muss endlich endgültig aus der Atomkraft aussteigen!

Am 26. April 2021 um 19 Uhr gibt es dazu einen Online-Vortrag: "Zerstörtes Leben – verlorene Welt – Die Sperrzone um Tschernobyl 30 Jahre nach der Katastrophe" von Andrea Johlige.


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