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Gerrit Große

Mehr Zusammenarbeit mit hier lebenden Minderheiten

Kulturministerin Martina Münch und die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg Petra Rosenberg unterzeichneten heute eine  Vereinbarung, die die Interessen der anerkannten Minderheit der Sinti und Roma stärker in den Fokus der Landespolitik rücken soll. Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin Gerrit Große:
 

Nach der Neufassung des Sorben/Wenden-Gesetzes 2014 und dem Vertrag mit dem Landesverband für Niederdeutsch Anfang 2018, wurde heute eine Vereinbarung mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg unterzeichnet.

Damit wurde ein (vorläufiger) Schlusspunkt für die Umsetzung der europäischen Minderheitenschutzabkommen im Land Brandenburg gesetzt.  Damit hat Rot-Rot das geschafft, was Vorgängerregierungen immer wieder verweigerten!

Gerade in Zeiten, in denen Fremdenfeindlichkeit und Antiziganismus zum Alltag in Deutschland gehören, ist es der Landesregierung wichtig, mehr Kenntnisse über die Geschichte und den Alltag von Sinti und Roma zu vermitteln. Dies fördert das Verständnis für die Identität und Kultur einer Minderheit in der Mehrheitsbevölkerung. Politik und Zivilgesellschaft müssen gemeinsam gegen verbreitete rassistische Stereotype gegenüber Sinti und Roma vorgehen.

DIE LINKE unterstützt deshalb schon lange die Forderung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma für eine Expertenkommission auf Bundesebene zum Antiziganismus. Diese soll offensichtlich Anfang 2019 die Arbeit aufnehmen.

Hintergrund: Die Vereinbarung mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma geht auf einen Auftrag des Landtages vom September 2018 zurück (Drucksache 6/7353). Danach sollte die Regierung verschiedene Maßnahmen ergreifen, um mehr Kenntnisse über die Minderheit in Schulen oder bei der Fortbildung von Landes- und kommunalen Beschäftigten sowie im Bereich der Gedenkkultur zu verbreiten. Zudem sollten Formen des regelmäßigen Austauschs zwischen dem Landtag, der Landesregierung und den Verbänden der Minderheit vereinbart werden.


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