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DiG/Thomas Kläber

Isabelle Vandre

Karliczeks Bürokratiemonster ist Schüles Verpflichtung

Gestern hat das Bundes-Bildungsministerium Details zu seinem 100-Mio.-Euro-Programm für in Not geratene Studierende veröffentlicht. Dazu erklärt Isabelle Vandre, hochschulpolitische Sprecherin der LINKEN im Landtag: 

Seit einem Monat warten die Studierenden darauf, dass Ministerin Karliczek die Ausgestaltung ihres ohnehin zu spät angekündigten Nothilfeprogramms veröffentlicht. Nun liegen die ersten Eckpunkte vor und die Studierenden werden erneut enttäuscht und im Stich gelassen: Wer zu Beginn der Krise – vor fast drei Monaten – seinen Job verloren und bis heute keinen Cent erhalten hat, muss sich jetzt auch noch auf ein monströses bürokratisches Verfahren einlassen.

Es ist offensichtlich: Der Bund wird den Bedürfnissen der Studierenden in der Corona-Pandemie nicht annähernd gerecht. Brandenburg darf nicht weiter dabei zusehen, wie immer mehr Studierende den Abbruch ihres Studiums in Erwägung ziehen müssen. Das Land muss jetzt einspringen!

Ich fordere Ministerin Schüle auf, Brandenburg zu einem Vorreiter in der Krise zu machen. Frau Schüle, lassen Sie die Studierenden nicht weiter im Regen stehen – richten Sie ein echtes Hilfsprogramm ein!


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