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Ben Gross

Sebastian Walter

Impfpannenserie reißt nicht ab - Es ist zum Verzweifeln

Die Impf-Pannenserie unter der Leitung von Ursula Nonnemacher reißt nicht ab. Jetzt also noch ein amtlich falscher Freibrief über den Impfschutz aus dem zuständigen Ministerium – mit der Begründung „man könne nicht auf alle denkbaren Konstellationen eingehen“. Damit ist das Chaos nun komplett und die Verunsicherung unter den Brandenburgerinnen und Brandenburger noch größer. 

Nach der ersten Impfung ist der Schutz immer noch unvollständig. Genau darauf weist die Ministerin selbst in den letzten Tagen immer wieder hin und appelliert, die Termine zur Zweitimpfung wahrzunehmen. Deshalb ist es völlig unverständlich, warum jetzt falsche Corona- Freibriefe verschickt werden. Dieses skandalöse Führungs- und Organisationsverfahren muss ein Ende haben. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass wenigstens offizielle Briefe der Landesregierung ihre Richtigkeit haben. Aber selbst das ist nicht mehr selbstverständlich unter der Kenia-Koalition.

Brandenburg ist weiter bundesweites Schlusslicht beim Impfen. Erst 37 Prozent der Bürger sind voll immunisiert (RKI, Stand 8. Juli 2021). Von einer Herdenimmunität sind wir noch weit entfernt, Kinder können - anders als in Berlin-  nicht in den Impfzentren geimpft werden und die für Juli angekündigte Werbekampagne kommt auch frühestens erst im August. Wir verlieren wertvolle Zeit und die kann in einer Pandemie Menschenleben kosten.

Ich fordere Gesundheitsministerin Nonnemacher auf, Verantwortung zu übernehmen und diese Schreiben schnellstens in den nächsten Tagen zu korrigieren. Sie muss für Aufklärung sorgen. Dazu wird eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses in der kommenden Woche notwendig sein.


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