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DiG/Thomas Kläber

Christian Görke

Höhere Ticketpreise wären bittere Pille für Fahrgäste

Nach heutigen Medienberichten werden vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) weitere Preiserhöhungen in Erwägung gezogen. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg, Christian Görke:

Die letzte Erhöhung der Fahrpreise für Bahnen und Busse ist noch kein Jahr her, da denkt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bereits über eine weitere Steigerung zum kommenden Jahr nach. Am 30. September soll der VBB-Aufsichtsrat darüber entscheiden. Begründet wird das Vorhaben insbesondere mit erwarteten Mehrkosten im Ergebnis der laufenden Tarifverhandlungen für die Löhne der Bus- und Straßenbahnfahrerinnen in Brandenburg.

„Bereits die letzte Fahrpreiserhöhung im Januar 2020 hat besonders die Brandenburger Fahrgäste getroffen. Dann kam Corona mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen für die breite Bevölkerung sowie Einkommenseinbußen vieler Familien durch Kurzarbeit oder Jobverlust. Einen Ausgleich für Stammfahrgäste mit vorübergehend nutzlos gewordenen Zeitkarten wurde von den „ Kenia -Parteien“ Landtag abgelehnt. Die Mehrwertsteuersenkung in einem Volumen von ca. 8 Mio. Euro wird, bis auf die völlig unzureichende Mehrwertwochenenden-Aktion, auch nicht weitergegeben. Jetzt die Fahrpreise schon wieder zu erhöhen, wäre eine bittere Pille für die Fahrgäste!“, so Christian Görke.

Die Linksfraktion lehnt deshalb eine Fahrpreiserhöhung im Jahr 2021 ab und legt dem Landtag dazu in der kommenden Woche einen Antrag vor. „Unser Ziel ist es, dass die Landesregierung im VBB-Aufsichtsrat gegen eine Fahrpreiserhöhung stimmt. Die veranschlagten Mehreinnahmen von lediglich vier bis sechs Millionen Euro sollen nötigenfalls aus Landesmitteln (z.B. dem Corona-Krisenfonds) ausgeglichen werden“, so der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion.

Christian Görke weiter: „Ich erwarte von der SPD-geführten Landesregierung, dass sie Beschäftigte der Nahverkehrsunternehmen und Fahrgäste nicht gegeneinander ausspielt, indem die Fahrpreiserhöhung mit der berechtigten Forderung nach anständigen Löhnen begründet wird. Für eine wirkliche Verkehrswende mit 20 Prozent mehr Bahn-, Bus- und Fahrradverkehr bis 2030 brauchen wir sowohl mehr Fahrpersonal als auch deutlich mehr Fahrgäste. SPD, CDU und GRÜNE können nicht wirklich glauben, dass sie diese Wende mit weiteren Preiserhöhungen zu Lasten der von Corona gebeutelten Fahrgäste und der unzureichend bezahlten Beschäftigten bekommen.“


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