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© Jürgen Angelow

Kathrin Dannenberg

Größeres Tempo bei der Umsetzung der Belange der Sorben/Wenden

Die Fraktionsvorsitzende und minderheitenpolitische Sprecherin Kathrin Dannenberg traf sich in Calau/Kalawa mit den Mitgliedern des neuen Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag, Kathrin Šwjelina und Uta Henšelowa zu einem Gespräch im Zusammenhang mit den Belangen der Sorben / Wenden . Sie erklären dazu:

Größeres Tempo bei der Umsetzung der Belange der Sorben/Wenden

„Wir brauchen endlich ein Konzept für die Vermittlung der niedersorbischen Sprache von der Kita bis zum Abi“, betont Kathrin Dannenberg. „Die Beteiligten, allen voran das MBJS, bewegen sich im Schneckentempo. Das von der Koalition favorisierte Mehrsprachigkeitskonzept für alle nichtdeutschen Sprachen, die oder in denen in Schulen unterrichtet wird, ist dafür kein Ersatz.“

Die Vorsitzende des Rates, Kathrin Šwjelina ergänzt: „Bildung ist das A und O, wenn es um die Revitalisierung unserer niedersorbischen Muttersprache geht. Wir sind uns sicher, dass DIE LINKE – wie in der Vergangenheit – an der Seite der Sorben/Wenden steht, wenn es um die Sicherstellung einer fundierten Sprachausbildung an Schulen und Hochschulen geht. Dafür muss das Land die rechtlichen, schulorganisatorischen und finanziellen Grundlagen schaffen. Auch das vom Rat seit vielen Jahren geforderte Stipendienprogramm für Studierende mit Befähigung in der niedersorbischen Sprache muss kommen.“

„Als Linksfraktion fordern wir erweiterte Verfassungsregelungen zum Schutz der nationalen Minderheiten und der Regionalsprache Niederdeutsch“, so Dannenberg. „DIE LINKE hat bereits am 11. Dezember die Forderung der Minderheitenverbände aus dem Landtagswahlkampf aufgegriffen und SPD, CDU, GRÜNEN und Freien Wählern einen entsprechenden Gesetzentwurf übermittelt. Von zwei Fraktionen gibt es dazu bereits eine positive Resonanz. Wir hoffen sehr, dass wir nach weiteren Gesprächen mit den Fraktionen, aber auch mit den Sorben/Wenden, Sinti und Roma sowie den Platt-Sprecherinnen und Sprechern noch in diesem Jahr einen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf im Landtag beschließen können.“


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