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Kathrin Dannenberg, MdL
Bild Kathrin Dannenberg (DIE LINKE), MdL

Kathrin Dannenberg

Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Globale Verflechtungen und Probleme – wie Klimawandel, Armut, Kriege und deren Ursachen, Flucht und Ungerechtigkeit sowie Hunger und zugleich Überfluss und Wegwerf-Mentalität auf der Welt – betreffen uns alle. Auch die Frage des Umgangs mit diesen Herausforderungen geht uns alle etwas an. Wir befinden uns gerade hier und jetzt, am Ende des Jahres 2014, an einem wichtigen Punkt: Die im Jahr 2000 von der internationalen Gemeinschaft benannten so genannten Millenniumsentwicklungsziele zur Halbierung der Armut in der Welt bis 2015 werden ‘abgelöst‘ von der in einem weltweiten Dialog entstandenen „Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung“. Ebenso die von der Organisation der Vereinten Nationen 2005 ausgerufene „Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung“ läuft nun im Jahr 2014 aus. Zugleich stehen wir in Europa wiederum am Anfang eines wichtigen Ereignisses: 2015 wird das „Europäische Jahr der Entwicklung“.  

Für DIE LINKE haben die Ziele der Entwicklungspolitik eine wichtige, ressortübergreifende Querschnittsfunktion. In der Zeit seit der Regierungsbeteiligung hat sich daher eine Menge in diesem Feld getan: Beispielsweise findet seit 2009/10 regelmäßig ein Austausch zwischen Landesregierung, Landtag und der Brandenburger Szene der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen statt („Round Table Entwicklungspolitik“). Zudem wurden im Landeshaushalt wieder Mittel zur entwicklungspolitischen Projektförderung eingestellt. 2012 wurden weiterhin die „Entwicklungspolitischen Leitlinien der Landesregierung“ verabschiedet, die auch eingebunden sind in das Querschnittskonzept der „Nachhaltigen Entwicklung“. Weitere Beispiele für die stärkere Präsenz des Ziels der zukunftsfähigen sozialen, ökologischen wie ökonomischen Entwicklung in der Brandenburger Politik und für die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft hierbei sind das Erfolgsprojekt der „Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage (BREBIT). Ebenso dazu gehört das Handlungskonzept der Landesregierung zur Förderung einer demokratischen, weltoffenen Gesellschaft mit Zivilcourage – das „Tolerante Brandenburg“ –, der 2009 vorgelegte Landesaktionsplan „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder auch die 2014 beschlossene übergreifende „Nachhaltigkeitsstrategie für Brandenburg“.

Unser Land ist auf dem richtigen Weg. Doch das Europäische Jahr der Entwicklung 2015 bietet die Gelegenheit, weitere Möglichkeiten zur Förderung der Entwicklungspolitik zu nutzen. Wir Brandenburger*innen sind alle auch Bewohner*innen dieser „Einen Welt“. – Damit diese Welt für die uns nachfolgenden Generationen erhalten bleibt bzw. noch lebenswerter und vor allem auch gerecht wird, müssen wir alle lernen, nachhaltig zu denken und zu handeln sowie dabei auch die Interessen aller Menschen auf der Erde mit einzubeziehen. Ein gleichberechtigter, weltweiter Dialog über unser aller Zukunft ist hierfür notwendig. Bildung ist bei all dem ein wichtiger Schlüssel – und außerdem ein Menschenrecht.

DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die Angebote für globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie die Auseinandersetzung mit der Entwicklungspolitik der Europäischen Union im Land ausgebaut und verstetigt werden.


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