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DiG/Thomas Kläber

Bettina Fortunato

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bleibt Aufgabe

„Zurück in die Zukunft“ ist ein gut gewähltes Motto der 30. Brandenburgischen Frauenwoche. Gleichzeitig in den Rückspiegel und nach vorne zu blicken, mit den gesammelten Erfahrungen führt zu der Frage: Wie soll die Gesellschaft aussehen, in der wir endlich gleichberechtigt leben wollen?

Denn Frauen sind am Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt, da hilft kein Schönreden und Relativieren. Viele Frauen sind prekär beschäftigt und verdienen oft weniger als Männer – bundesweit etwa 21 Prozent. Frauen leisten im Schnitt täglich 52 Prozent mehr unbezahlte Tätigkeit (Sorgearbeit Kinder und zu pflegende Angehörige) für andere als Männer. Das führt häufig zu Altersarmut.

Hier muss die Bundesregierung endlich verbindliche Regelungen schaffen. Insbesondere sogenannte prekäre Jobs in Unternehmen müssen in sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen umgewandelt werden. Die überwiegend von Frauen verrichteten Jobs können deren Existenz nicht sichern. Die Folgen kennen wir: schwierige finanzielle Situation von alleinstehenden Frauen mit Kindern und Benachteiligungen im Alltag*.

Auch die politische Partizipation ist noch längst nicht auf der Höhe der Zeit. So ist der Frauenanteil im brandenburgischen Landtag von 44 Prozent wieder auf 34 Prozent zurückgegangen. Das zeigt, dass der Vorstoß für ein Brandenburger Paritätsgesetz sinnvoll war, wonach Parteien verpflichtet sind, auf ihren Wahllisten abwechselnd Frauen und Männer aufzustellen.

*Rund 92.000 Familien leben in Brandenburg mit einem alleinerziehen-den Elternteil. Das ist ca. jede vierte Familie mit minderjährigen Kindern. Vor 20 Jahren war in Ostdeutschland nur jede sechste Familie eine Ein-Eltern-Familie. Dabei handelt es sich um 77.500 alleinerziehende Mütter und 15.200 alleinerziehende Väter.


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