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Carolin Steinmetzer

Genanbau NICHT sicher

Brandenburger Felder sind nicht sicher vor Genmais - Einkreuzungen.
Wie die Landesregierung auf meine parlamentarische Anfrage einräumen musste, gibt es in Brandenburg keine Abstandsregelungen zwischen Genmaisfeldern und benachbarten Schlägen. Die Landesregierung handelt unverantwortlich, wenn sie angesichts dieser Situation wiederholt behauptet, der Anbau von Genmais sei unbedenklich. Die Abstände müssen verbindlich vorgeschrieben werden und ausreichend groß sein. Unabhängig davon, dass die Linkspartei wegen nicht vermeidbarer Risiken generell gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist, wird Agrarminister Dietmar Woidke aufgefordert, sich für eine schnelle Festschreibung von ausreichenden Sicherheitsabständen einsetzen.

Die Ergebnisse des bundesweiten Erprobungsanbaus 2005 belegen, dass Maispollen deutlich weiter fliegen, als bisher angenommen. Bei einem Sicherheitsabstand von nur 20 Metern kommt man auf bis zu neun Prozent Gen-Kontamination. Darauf verweist das Umweltinstitut München. Für die gesetzlich geforderte Kennzeichnungsschwelle von 0,9 Prozent sind mindestens 75 Meter Abstand notwendig. In anderen Bundesländern werden sogar Forderungen nach 150 Meter breiten Trennstreifen zu Nachbarfeldern diskutiert. Brandenburger Genmais-Bauern legen bisher auf rein freiwilliger Basis Trennstreifen von nur 20 Metern an. Die Ernte aus solchen Trennstreifen muß ebenfalls als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden. Dies soll dem Schutz der Nachbarlandwirte und der Verbraucher dienen, die nicht gentechnisch veränderten Mais vermarkten bzw. kaufen wollen.


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