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DiG/Thomas Kläber

Bettina Fortunato

Frauen und deren Kinder schützen

Die aktuelle Situation birgt die große Gefahr eines massiven Anstiegs häuslicher Gewalt an Frauen und deren Kindern. Dazu erklärt die Sprecherin für Frauen- und Gleichstellungspolitik Bettina Fortunato:

Deutschland und auch das Land Brandenburg haben drastische Maßnahmen im Kampf gegen den Corona-Virus eingeleitet. Eine davon ist eine massive Kontaktsperre, sodass sich der Alltag vieler Familien nun in der Wohnung abspielt. Es gibt kaum Pausen und wenig Rückzugsmöglichkeiten. Was für die einen vielleicht schön ist, ist für andere schwierig. Die Situation birgt die unmittelbare Gefahr, dass sich in ohnehin vorbelasteten Familien das Gewaltpotenzial drastisch erhöht. Italien und China verzeichnen bereits entsprechende Zahlen.

Diese mögliche Entwicklung haben auch das Netzwerk brandenburgischen Frauenhäuser sowie die Jugendämter auf dem Schirm. Im Land Brandenburg sind die 22 Schutzeinrichtungen bereits unter normalen Verhältnissen voll ausgelastet, sodass sie jetzt steigende Schutz- und Beratungsbedarfe von Frauen und deren Kindern nicht allein stemmen können.

„Wir hoffen, dass sich die Gewalttaten in Familien durch die jetzige Situation nicht signifikant erhöhen, aber man muss darauf vorbereitet sein“, erklärt Fortunato. Deshalb erwarte ich von der Landesregierung, dass sie dieses Problem unbedingt in den Blick nimmt und Lösungen für einen verstärkten Schutz und für mehr Beratungsangebote auf verschiedenen Wegen erarbeitet. Frauen und deren Kinder werden in dieser dramatischen Zeit möglicherweise mehr denn je auf Schutz und Hilfe angewiesen sein und müssen diese schnell und unkompliziert bekommen.“


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