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Ben Gross

Ronny Kretschmer und Kathrin Dannenberg

Finanzstreit in Keniakoalition zu Lasten der Schulgesundheitsfachkräfte

Ben Gross

Nach Medienberichten droht der Schulkrankenschwester in Brandenburg das Aus. Dazu erklären der gesundheitspolitische Sprecher Ronny Kretschmer und die bildungspolitische Sprecherin Kathrin Dannenberg:

Während Hessen die Fortführung und den Ausbau der Schulgesundheitsfachkräfte an den Schulen beschlossen hat, wird dieses Erfolgsmodell in Brandenburg zum Spielball der brandenburgischen Kenia-Koalition. „Seit 2017 leisten diese 18 Fachkräfte an 27 brandenburgischen Schulen eine erfolgreiche und von allen Beteiligten hochgeschätzte Arbeit“, erklärt Dannenberg. „Die Evaluation hat erwiesen, dass sich durch den Einsatz der Schulgesundheitsfachkräfte, Fehlzeiten der Schüler*innen verringern lassen, dass Eltern sowie Lehrkräfte entlastet werden und das die Inanspruchnahme von Rettungsdiensten extrem sinkt. An den 27 Schulen im Land sind die Fachkräfte hochanerkannt und ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil im multiprofessionellen Team einer Schule.“

„Gerade in der Corona-Krise haben sie durch Beratung, Präventionsarbeit und der Erstellung von Hygienekonzepten dazu beigetragen, dass Präsenzunterricht auch in der Pandemie möglich wurde“, betont Kretschmer. „Mehrere weitere Schulen haben ihr Interesse an einer Schulgesundheitsfachkraft bekundet und sich mit ihrem Anliegen an Ministerium und Politik gewendet. Derweil in anderen Bundesländern Schulkrankenschwestern händeringend gesucht und an Schulen etabliert werden, werden sie in Brandenburg weiter verunsichert und demotiviert. Damit besteht die Gefahr, dass diese hoch ausgebildeten Fachkräfte ihren Arbeitsplatz an Schulen anderer Bundesländer finden und für unsere Schülerinnen und Schüler verloren sind.“

Wir brauchen perspektivisch an jeder brandenburgischen Schule Schulgesundheitsfachkräfte. Wir fordern eine klare Aussage der Landesregierung zur dauerhaften Fortführung und Ausweitung dieses Erfolgsmodells. Der Streit innerhalb der Kenia-Koalition sorgt für Verunsicherung und Frust bei allen Beteiligten.


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