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DiG/Thomas Kläber

Bettina Fortunato

Erfahrungen aus Corona-Pandemie nutzen

Zum morgigen „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ erklärt die inklusionspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE, Bettina Fortunato:

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch den "Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung". Denn viele nichtbehinderte Menschen machen jetzt die Erfahrung, die Menschen mit Behinderungen längst gemacht haben und täglich neu erleben: Isolation, Einsamkeit und fehlende Teilhabe.

Denn noch immer fehlt das breite gesellschaftliche Verständnis dafür, dass Barrierefreiheit z.B. Vorrang vor dem Denkmalschutz haben muß oder dass ohne eine Assistenz die beste Barrierefreiheit gar nichts nützt. Es klingt fast zynisch, aber die Folgen der Corona Pandemie können helfen, Verständnis für jene entwickeln, die von der Teilhabe am öffentlichen Leben häufig ausgeschlossen sind. Denn jetzt sind wir es plötzlich alle.

Umso unverständlicher sind die Aussagen vom Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), wonach „während der Coronapandemie Menschen gerettet würden, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Ebenfalls erschreckend ist die Diskussion über die Triage, also das Aussortieren von jenen, die bei einem Mangel an Beatmungsplätzen nicht mehr intensivmedizinisch beatmet werden sollten.

Ich fordere deshalb: Lassen Sie uns aus dieser Krise gestärkt und motiviert herausgehen. Lassen Sie uns die gemachten Erfahrungen engagiert nutzen, um eine solidarische und inklusive Gesellschaft zu schaffen, die jedes Leben – unabhängig seiner Einschränkung oder Dauer – wertschätzt.


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