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DiG/Thomas Kläber

Bettina Fortunato

„Equal Pay Day“: Der Schein trügt!

Zum „Equal Pay Day“ am 17. März erklärt die Sprecherin für Frauen- und Gleichstellungspolitik Bettina Fortunato:

Brandenburg ist besser, aber der Schein trügt!

Laut Statistischem Bundesamt liegt der geschlechtsspezifische Lohnunterschied bundesweit derzeit bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen quasi umsonst arbeiten.Damit müssen Frauen 77 Tage im Jahr mehr arbeiten, um auf denselben Durchschnittslohn zu kommen wie ihre männlichen Kollegen.

Im Land Brandenburg fällt der Lohnunterschied mit nur drei Prozent wesentlich geringer aus als in jedem anderen Bundesland. Aber dieser Wert trügt, denn Frauen arbeiten oftmals in Teilzeit, da sie neben ihrer Erwerbsarbeit 52 Prozent mehr Pflege- und Erziehungsarbeit leisten als Männer. Die Gefahr der Altersarmut ist damit um ein Vielfaches höher.

„Brandenburg kann zwar stolz sein auf nur drei Prozent Lohnunterschied. Aber darauf ausruhen darf es sich nicht.“, so Bettina Fortunato. „Die Lage bleibt brisant, was die hohe Teilzeitquote und der hohe Anteil an der Care-Arbeit belegen.

Auch bei der Quotierung der weiblichen Abgeordneten im Brandenburger Landtag zeigen sich große Rückschritte. Derzeit sind von den 88 Abgeordneten nur 28 Frauen. Das ist zur letzten Legislaturperiode ein Rückgang um fast 7 Prozent. Brandenburg muss aufpassen, dass es an seine Erfolge anknüpfen kann und wieder einen Schritt vorankommt.“


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