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Diana Bader

Ein bisschen Gleichberechtigung ist nicht genug

Am 28. Februar beginnt die Brandenburgische Frauenwoche 2019, dieses Jahr unter dem Motto „Hälfte/Hälfte – ganz einfach“. Dazu erklärt die frauenpolitische Sprecherin der LINKEN im Landtag, Diana Bader: "Frauen und Mädchen haben ein Recht auf echte Gleichberechtigung, aber davon sind wir noch immer weit entfernt. Das Parité-Gesetz, das mehr Frauen in die Politik bringen soll und wird, war zwar ein wichtiger Meilenstein in der Frauenpolitik Brandenburgs und über dessen Grenzen hinaus, aber es darf nicht zum Stillstand führen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Gleichberechtigte Teilhabe in der Politik ist nur ein Puzzleteil von vielen, um eine faire soziale Gesellschaft zu bauen. Viele weitere Schritte müssen folgen.

Nach wie vor sind Frauen an vielen Stellen unterrepräsentiert. Das trifft nicht nur die Politik. So sind deutlich weniger Promotionsstellen, Forschungsstellen und Professuren von Frauen besetzt, obwohl sie die besseren Schulabschlüsse haben und ebenso häufig studieren wie Männer. Noch immer sind Frauen sogar in den Medien unterrepräsentiert. Selbst Denkmäler, Straßennahmen und Preisverleihungen würdigen überwiegend Männer.

Die einzige Überrepräsentanz der Frauen liegt in der unbezahlten Familien- und Sorgearbeit, der sie viele Stunden ihrer Freizeit opfern müssen, sowie in den meist schlecht bezahlten sogenannten Frauenberufen in der Pflege. Das führt zu weiteren Nachteilen in der Entlohnung und beim späteren Rentenerwerb.

Deshalb sagen wir: Solange es den Equal Pay Day braucht, um auf die ungerechte Entlohnung von Frauen aufmerksam zu machen, so lange es die Frauenwoche mit all ihren wichtigen Aktionen braucht, um die Ungleichbehandlung von Frauen öffentlich zu diskutieren, solange es Gleichstellungsbeauftragte braucht, um Frauen zu ihren Rechten zu verhelfen, braucht es eine starke Politik, die gegen diese Ungerechtigkeit und für eine faire soziale Gesellschaft kämpft."


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