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DiG/Thomas Kläber

Isabelle Vandre

Drei Monate reichen nicht – KiEZe in Brandenburg dauerhaft sichern

Die kinder– und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Isabelle Vandre, hat mit den Leiter*innen der fünf Brandenburger KiEZe (Bollmannsruh, Inselparadies Petzow, Frauensee, Prebelow und Hölzerner See) die Lage in Folge von Corona erörtert. Dazu Vandre:

Die KiEZe waren über Wochen geschlossen, sind aktuell kaum belegt und die Zukunft ist ungewiss. Die bisherigen Corona-Hilfen reichen nicht, um die Einrichtungen zu retten – sie sind auf drei Monate befristet und laufen bei einigen im Juli oder August bereits aus.

Deswegen darf die Landesregierung trotz Sommerpause nicht untätig sein, sondern muss den KiEZen eine verlässliche Perspektive geben – bis in das kommende Jahr hinein. Auch die versprochenen Stornogebühren müssen, so wie in anderen Bundesländern, schnellstmöglich kommen.

KiEZe ermöglichen Kindern auch mit wenig Geld schöne Freizeit- und Ferienerlebnisse. Sie sind außerdem eine wichtige Säule der außerschulischen Bildung. Mit dem Credo „Lernen durch Erleben“ bieten sie für Klassenfahrten oder Gruppenreisen vielfältige Lernangebote außerhalb des Klassenzimmers. Für die KiEZe wie für die Kinder und Jugendlichen wäre es ein Verlust, auf diese Angebote im kommenden Schuljahr verzichten zu müssen. 

Die Landesregierung muss jetzt handeln und den KiEZen Planungssicherheit über das Jahr 2020 hinaus garantieren. Wir fordern eine sofortige und unbürokratische Verlängerung der Corona-Hilfen. Zudem muss überprüft werden, ob die bisherigen Maßnahmen wirken.

Wir werden dieses Thema unmittelbar nach der Sommerpause auf die Tagesordnung des Bildungsausschusses setzen.


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