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Christian Görke

Dramatischer Anstieg der Zahl von älteren Langzeitarbeitslosen

Während die Arbeitslosenquote in Brandenburg im November um 0,3 Prozentpunkte auf 15,3 Prozent gesunken ist, ist bei den über 55-jährigen Arbeitslosen ein dramatischer Anstieg um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (November 2005) zu verzeichnen. Auch geht die leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt an einigen Regionen des Landes vorbei. Insbesondere der Anstieg im Bereich der Arbeitsagenturen Eberswalde und Frankfurt/O. ist besorgniserregend.

Zwar sank die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahre im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent, doch offensichtlich ist Brandenburg von der Entwicklung im Bundesdurchschnitt abgekoppelt. Hier konnte in anderen Bundesländer ein Rückgang zwischen 15 und 25 Prozent verzeichnet werden. Dies ist ein Beleg dafür, dass das Landesprogramm und die Bemühungen der ARGEN in Brandenburg, Jugendliche in Ausbildung bzw. in Arbeit zu vermitteln, nicht so erfolgreich ist, wie von Ministerin Dagmar Ziegler (SPD) immer wieder dargestellt wird.

Die Ankündigung des BA-Vorstandes, dass in diesem Jahr ein Überschuss in Höhe von bis zu elf Milliarden Euro erwartet wird, bestärkt die Linkspartei.PDS in ihrer Auffassung, dass ein Teil dieser Mittel auch in Brandenburg zur Finanzierung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors genutzt werden soll, um vor allem Jugendliche und ältere Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. Gleichfalls kann der Überschuss eingesetzt werden, um die Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I für ältere Arbeitslose zu finanzieren.


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