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DiG/Thomas Kläber

Sebastian Walter

Corona-Erfahrungen nicht dem Markt opfern

Zur Diskussion um um die Herstellung von Schutzmasken in Deutschland und damit auch in Brandenburg, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher Sebastian Walter:

Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, wie abhängig und damit anfällig Deutschland bei der Versorgung von Schutzausrüstungen vom internationalen Markt ist. Grund ist die weitaus billigere Produktion - zum Beispiel in China. Anfang April hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch eine Maskenproduktion in Deutschland gefordert, um bei einer nächsten Pandemie unabhängiger vom asiatischen Markt zu sein. Doch inzwischen droht diese Initiative zu versanden. Von der Bundesregierung kommen keine verbindlichen Zusagen für eine entsprechende hochwertige Produktion von FFB-Masken in Deutschland.

Da Gesundheitsministerin Nonnemacher angekündigt hat, dass Brandenburg eine Staatsreserve an Schutzausrüstungen anlegt, wäre es angezeigt, wenn hier auf regionale Produzenten zurückgegriffen wird. Damit wird die heimische Wirtschaft nach dem Lockdown gestärkt und Brandenburger Produktionsstandorte unterstützt. Die Brandenburger Landesregierung sollte sich zunächst einen landesweiten Überblick verschaffen, wo bereits entsprechende Pläne bestehen – wie zum Beispiel in Eberswalde.

Die Linksfraktion wird sie dabei mit einer Kleinen Anfrage unterstützen. Im Gespräch mit Unternehmen werden wir außerdem konkrete Vorschläge erarbeiten. Denn die Schutzmasken werden unser Leben noch eine Zeitlang begleiten und in den medizinischen Einrichtungen ohnehin immer gebraucht.


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