Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content
Ben Gross

Kathrin Dannenberg

Bildungsministerin Ernst unterschätzt aktuelle Infektionslage

Zum aktuellen Schreiben von Bildungsministerin Ernst an die staatlichen Schulämter und ihrem Elternbrief vom 22.11. (verg. Sonnabend) erklärt die bildungspolitische Sprecherin Kathrin Dannenberg: 

Was haben die Diskussionen im Landtag gebracht, was der Brief des Hauptpersonalrates und was die Warnungen der Bildungsgewerkschaften? Nichts. Es gibt keine sofortigen täglichen Tests aller in den Bildungseinrichtungen Tätigen, keine Aufhebung der Präsenzpflicht in der Schule , keine Anpassung der Stundentafel an die gegebenen Bedingungen und keine Unterstützung der Schulen, um zumindest 4 Stunden pro Tag zu unterrichten und danach in Kleingruppen individuelle Förderung zu organisieren mit den Fachkräften, die noch in der Schule sind. Stattdessen passiert jetzt Folgendes: Frau Ministerin Ernst hält an der Präsenzpflicht fest, will zunächst prüfen lassen, ob Ganztag noch möglich wäre, ob Lehrkräfte an andere Schulen um- und versetzt werden müssten oder ob Teilzeitkräfte mehr Stunden leisten könnten. Anrechnungsstunden und Teilungsstunden für Klassen sollen gestrichen, auf Differenzierungsangebote soll verzichtet werden. Die Lehrkräfte an den Schulen werden nunmehr verbrannt. So geht das nicht. Was den Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen betrifft, fällt der Bildungsministerin nichts ein. Wir laufen bei ihnen auf eine Inzidenz von 2000 zu und in Brandenburg hält das Ministerium an der Präsenzpflicht fest. Na, herzlichen Glückwunsch. Nach 2 Jahren Pandemie handelt das Bildungsministerium kurzfristig, unkoordiniert, kopflos und an der Schulrealität vorbei. So wird das nichts mit dem Vertrauen in politisches Handeln. Kaum eine Schule hat noch alle Lehrkräfte an Bord. Deshalb müssen Entscheidungen getroffen werden, die helfen und nicht solche, die demotivieren und die alles verkomplizieren. Haben Sie, Frau Ministerin, Vertrauen in Ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Lange Prüfaufträge helfen nicht.

 


Wir sind für Sie da!

Für alle Fragen rund um Pressemitteilungen, Gesprächswünsche zu Abgeordneten und die Berichterstattung über Aktivitäten und Initiativen der Landtagsfraktion sind wir Ihre Ansprechpartner_innen:

Pressesprecherin

Alexa Lamberz

Tel: 0331/966 15 37
Fax: 0331/966 15 40

E-Mail

Stellv. Pressesprecher

Jan Langehein

Tel: 0331/966 15 44
Fax: 0331/966 15 05

E-Mail