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Jürgen Angelow

Thomas Domres

Bessere Betreuung des Privatwaldes ist ein gutes Ziel – aber es muss auch jemand machen

Zur Situation des Waldes und zum Bestreben der Landesregierung, Privatwaldbesitzer anzusprechen, erklärt der forstpolitische Sprecher Thomas Domres:

Ich begrüße es ausdrücklich, dass Agrarminister Vogel stärker auf Privatwaldbesitzer zugehen will, um sie für den Waldumbau und für die Vorsorge gegen die Entwicklung von Schädlingskalamitäten zu gewinnen. Dafür muss dann aber auch Vorsorge im Landesbetrieb Forst getroffen werden.

Wenn auch nur ein kleiner Teil der 93.000 Privatwaldbesitzer der Aufforderung von Minister Vogel nachkommen würde, sich an den nächsten Förster zu wenden, wäre der Landesbetrieb heillos überfordert. In den nächsten Jahren sollen fast 500 weitere Stellen im Landesbetrieb abgebaut werden. Dazu kommt, dass viele Försterstellen aktuell nicht besetzt sind und offenbar auch nicht nachbesetzt werden sollen.

Der Zustand des Waldes nach drei niederschlagsarmen Jahren und den verschiedensten Schädlingskalamitäten zeigt: Es geht nicht so weiter wie bisher. Wir brauchen wieder mehr Förster*innen und Waldarbeiter*innen, wenn wir den Wald erhalten und nachhaltig nutzen wollen. Waldumbau, Schädlingsbekämpfung, Pflege des Waldes, Beratung der Waldbesitzer*innen usw. erledigen sich nicht im Selbstlauf.

Sinnvoll wäre auch eine noch bessere Unterstützung der Forstbetriebsgemeinschaften, in denen sich kleine Privatwaldbesitzer zum gemeinsamen Bewirtschaften zusammenschließen. Die Landesregierung muss mit dem Landeshaushalt 2021 beginnend eine notwendige Weichenstellung vornehmen. Briefe schreiben allein wird nicht reichen.


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