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Ben Gross

Andreas Büttner

Altersarmut wirksam bekämpfen – jetzt handeln

Am vergangenen Freitag fand das Fachgespräch zur „Armuts- und Sozialberichterstattung im Land Brandenburg: Altersarmut erkennen und bekämpfen“ statt. Organisiert wurde es vom Paritätischen Landesverband Brandenburg e.V. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher Andreas Büttner:

Fast 100.000 Menschen in Brandenburg haben eine monatliche Rente von unter 900 Euro. Das ist eine sozialpolitische Bankrotterklärung. Die Welle von geringen Renten aufgrund gebrochener Erwerbsbiographien rollt weiter auf uns zu. Diese Verarmung von Rentnerinnen und Rentnern muss sofort gestoppt werden. Deswegen braucht es auf allen Ebenen schnelles und wirkungsvolles Handeln.

Das bedeutet konkret: Die neue Bundesregierung muss eine solidarische Mindestrente von 1.200 Euro auf den Weg bringen. Ebenso ist das Rentenniveau auf 53 Prozent anzuheben. Auch die Beitragsbemessungsgrenze muß angehoben werden und Bezieher hoher Einkommen sollen mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Die Pläne der neuen Koalition auf Bundesebene, in der Rente eine kapitalgedeckte Säule einzuführen, ist die schleichende Pulverisierung der gesetzlichen Rentenversicherung und muss gestoppt werden. Wer ernsthaft Armut, insbesondere Altersarmut, bekämpfen will, der muss endlich eine gerechte Verteilung von Vermögen in diesem Land umsetzen und darf diejenigen, die hohe Einkommen haben, nicht aus der Solidargemeinschaft entlassen.

Brandenburg selber muss für echte Teilhabechancen für Rentnerinnen und Rentner sorgen. Dazu gehört ein gut ausgebauter und finanziell leistbarer ÖPNV genauso wie eine gute Gesundheitsversorgung. DIE LINKE wird sich in Brandenburg und aus Brandenburg heraus für diese Themen einsetzen.


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