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Ben Gross

Bettina Fortunato

Abtreibungen müssen sicher, kostenfrei und vor allem legal sein!

Zum heutigen „Safe Abortion Day“ erklären die frauenpolitische Sprecherin, Bettina Fortunato und der gesundheitspolitische Sprecher Ronny Kretschmer: Der diesjährige „Safe Abortion Day“ ist wichtiger denn je, denn er ist längst noch keine Selbstverständlichkeit für eine freie Entscheidung von Frauen, obwohl er inzwischen 150 Jahre im Strafgesetzbuch verankert ist. „Die DDR war fortschrittlicher, denn sie überließ den Frauen die Entscheidung über eine Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche und die Verantwortung darüber vollständig sich selbst“ , erklärt Fortunato.“ Seit 1992 muss für eine straffreie Abtreibung, die grundsätzlich nur bis zur 12. Schwangerschaftswoche möglich ist, ein verpflichtendes Beratungsgespräch einschließlich einer dreitägigen Wartezeit absolviert werden. Das spricht den Frauen ab, sich selbstbestimmt, mündig und verantwortungsvoll für eine Abtreibung zu entscheiden und versetzt sie im Beratungsgespräch in eine würdelose und bevormundende Situation.“

„Diese gesamte Entwicklung, einen Schwangerschaftsabbruch vorrangig als Straftatbestand zu bewerten, führte dazu, dass dieses Thema bereits in der fachärztlichen Ausbildung stiefmütterlich behandelt wird“, betont Kretschmer. „ Das hat zur Folge, dass der Eingriff nicht stets medizinisch fehlerfrei ausgeführt wird. Immer weniger Praxen und Kliniken halten überhaupt ein Angebot bereit. Allein eine erklärende Information auf der Website, macht die Ärzteschaft zu Straftätern. Das kann und darf nicht länger mehr so sein.“ Frauen haben das Recht auf eine freie Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch sowie über umfängliche und zugängliche Informationen und für eine sichere medizinische Versorgung. Kriminalisierung und Würdelosigkeit dürfen weder in der medizinischen Praxis noch im Gesetzbuch länger geduldet werden.


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