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Ben Gross

Sebastian Walter

32 Prozent mehr Privatinsolvenzen – die Lasten der Krise gerecht verteilen

laut einer aktuellen Prognose des privaten Wirtschaftsinstituts CRIF Bürgel GmbH ist die Zahl der Privatinsolvenzen im 1. Quartal dieses Jahrs in Brandenburg deutlich auf 885 Fälle gestiegen.* Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag, Sebastian Walter:

„Dies ist ein Indikator dafür, welch weitreichende Folgen die Corona-Pandemie für die Gesellschaft hat. Besonders für Beschäftigte im Niedriglohnbereich wird es existenzbedrohend. Sie verfügen fast nie über Rücklagen, um die Einbußen ausgleichen zu können. Aber auch Menschen mit mittlerem Einkommen drohen abzurutschen – z. B. durch geringere Einkünfte aufgrund von Kurzarbeit.

Wir haben uns daher für eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent eingesetzt. Denn es liegt auf der Hand: Wer durch prekäre Arbeit, Niedriglohn oder Kurzarbeit zu wenig verdient, dem drohen früher oder später die Überschuldung und schließlich die Privatinsolvenz.

Mehr denn je brauchen wir Gute Arbeit mit anständigen Löhnen. Auch darf niemand unverschuldet von Wohnungsverlust oder Strom- und Energiesperren bedroht sein. Letztlich müssen die Lasten der Pandemie auf alle Schultern gerecht verteilt werden, denn die Ungleichheit in Deutschland hat sich weiter verschärft.

Während viele Konzerne und deren Inhaber ihr Vermögen vergrößern konnten, treffen die Pandemie-Folgen Geringverdiener und Mittelschicht mit voller Wucht. Daher fordern wir die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

* Diese Entwicklung könnte zusätzlich verstärkt worden sein, weil einige Betroffene eine Gesetzesreform abgewartet haben: Die Frist zur Befreiung von den Restschulden beträgt nun nur noch drei statt bisher sechs Jahre. Dennoch ist die Lage unbestritten schwierig.


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