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Diana Bader

21 Prozent Lohnlücke endlich schließen!

Heute ist Equal Pay Day. Er markiert symbolisch den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen quasi umsonst arbeiten. Männer verdienen in Deutschland im Durchschnitt immer noch mehr als Frauen. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke beträgt 21 Prozent - gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn. Dazu erklärt die Sprecherin für Frauen- und Gleichstellungspolitik Diana Bader:

Laut Statistischem Bundesamt betrugen die Bruttostundenlöhne der Frauen im Jahr 2017 16,59 Euro, während Männer auf 21 Euro kamen. Damit müssen Frauen 77 Tage im Jahr mehr arbeiten, um auf denselben Durchschnittslohn zu kommen wie ihre männlichen Kollegen.

„Das muss sich endlich ändern“, so Diana Bader. „Mit dem Parité-Gesetz und dem gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm haben wir in Brandenburg zwar viel für die Gleichstellung der Frau getan, aber die Lohnlücke zeigt deutlich, dass wir noch lange nicht am Ziel sind.

Obwohl gleich viele Frauen studieren und sogar bessere Schulabschlüsse haben als die Männer, verdienen sie weniger und arbeiten häufiger in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Diese Lohnlücke wird sich nicht von alleine schließen. Hier ist die Politik auf Bundesebene in der Pflicht. Das Grundgesetz legt die Gleichberechtigung der Frau klar und eindeutig fest. Die Lohnlücke von 21 Prozent zeigt aber einmal mehr, dass hier noch lange keine Gleichberechtigung besteht.“


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