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Ben Gross

Thomas Domres und Sebastian Walter

Endlich Sicherheit: Proschim/Prožym wird nicht der Braunkohle geopfert!

Ben Gross

Zu der von der LEAG vorgenommenen Anpassung ihres Revierplanes an den gesetzlichen Ausstiegspfad erklären der umweltpolitische Sprecher Thomas Domres und der energiepolitische Sprecher Sebastian Walter:

„Wir freuen uns darüber, dass es mit dem Verzicht auf Welzow II (Teile des Kerngebiets der Stadt Welzow/Wjelcej und dem Ortsteil Proschim/Prožym) nach 150 Jahren Kohlebergbau keine Abbaggerung mehr von sorbisch/wendischem Siedlungsgebiet in Brandenburg mehr geben wird“, so Domres. „Endlich haben die Bürgerinnen und Bürger von Proschim/Prožym Sicherheit. Sie müssen ihre Heimat nicht aufgeben. Ziel muss aber sein, dass kein Dorf in Deutschland mehr einem Tagebau zum Opfer fällt!“

Walter fordert von der Landesregierung Brandenburg zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. die Hinterlegung von Vermögen bei einem Treuhänder. „Damit muss sichergestellt werden, dass die Entschädigungszahlungen des Bundes in Höhe von 1,75 Mrd. Euro an die LEAG, auch vollständig in die Rekultivierung der Tagebaue fließen. Darüber hinaus müssen auch wir in Brandenburg verstärkt unsere energiepolitischen Hausaufgaben machen. Das heißt konkret: Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energie, verstärkte Bürgerbeteiligung und bessere Partizipation an der Energiewende."