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„Zukunft Wald“ – Dienstagsgespräch zur Forstpolitik

„Wie weiter mit der Forstwirtschaft?“ war die zentrale Fragestellung des Dienstagsgesprächs, zu dem die Fraktion DIE LINKE und die Rosa-Luxemburg-Stiftung in den Landtag eingeladen hatte. Der Zustand des Waldes nach Dürre, Waldbränden und Insektenkalamitäten gab Anlass zu dieser Veranstaltung, aber auch die andauernde Diskussion um Struktur und Personalausstattung des Landesforstbetriebs. In kurzen Statements stellten Vertreter des Bundes Deutscher Forstleute, der IG Bauen Agrar Umwelt, einer Forstbetriebsgemeinschaft, des Waldbauernverbandes, des Waldbesitzerverbandes und des NABU ihre Erwartungen an die Forstwirtschaft vor. Die forstpolitische Sprecherin der Fraktion Anke Schwarzenberg präsentierte anschließend einen Entwurf für forstpolitische Thesen der Landtagsfraktion. Betont wird darin die Notwendigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses der Schutz-, Nutzungs- und Erholungsfunktionen des Waldes, die Vorbildwirkung des Landeswaldes und die Notwendigkeit einer starken und in der Fläche präsenten Landesforstverwaltung als Ansprechpartnerin für Waldbesitzer*innen und Bürger*innen.

In der anschließenden lebhaften Diskussion gab es viel Zustimmung zu den Thesen, aber auch sehr kritische Worte zur aktuellen Forstpolitik und zum Zustand des Landesforstbetriebs angesichts des beschlossenen Personalabbaus. Weit überwiegend vertraten die anwesenden Diskussionsteilnehmer die Auffassung, dass der Landesforstbetrieb auch zukünftig Dienstleistungen für Privatwaldbesitzer anbieten sollte. Die Dringlichkeit einer Aufgabenanalyse und damit verbundenen Personalbedarfsermittlung wurde ebenso betont wie eine notwendige Verjüngung des Personalbestandes. Viele Einzelaspekte kamen zur Sprache, so etwa die Notwendigkeit der Unterstützung von Forstbetriebsgemeinschaften, die Probleme beim Waldumbau, der Bedarf an Beratung zu Fördermaßnahmen, die Finanzierung von Gemeinwohlleistungen und die Bedeutung der Jagd für die Waldentwicklung.

Die Fraktion wird die Hinweise zu den Thesen aufnehmen und sie zur Grundlage ihrer Arbeit machen. Nach einem jahrzehntelangen schmerzhaften Reformprozess geht es jetzt darum, zügig eine Zielstruktur des Landesforstbetriebs hinsichtlich Personalbestand und Aufgabenwahrnehmung festzulegen, die dann längerfristig Bestand haben kann.


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