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Verkehrspolitik

Zug um Zug zur Verkehrswende in Südostbrandenburg

Der Transport von Personen und Gütern mit der Bahn ist das Rückgrat für die sozial-ökologische Verkehrswende. Damit tatsächlich mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann, ist allerdings noch viel zu tun. Wie entscheidend ein gutes Bahnangebot obendrein für die Entwicklung ländlicher Regionen ist, erfuhren der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Christian Görke, die Landesvorsitzende der Brandenburger LINKEN, Katharina Slanina, und der Kreisvorsitzende der Lausitzer LINKEN, Matthias Loehr, gestern bei mehreren Ortsterminen in Südostbrandenburg.

Im Gespräch mit Bürgermeister Fred Mahro (CDU) sowie dem Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober, Carsten Jakob, informierten sie sich in Guben über die Pläne zur Reaktivierung der grenzüberschreitenden Bahnstrecke Cottbus – Guben – Zielona Góra/Poznań. Diese soll modernisiert und elektrifiziert werden, um eine Verbindung für den Personenverkehr zwischen den regionalen Universitätsstädten Zielona Góra und Cottbus zu ermöglichen. Die Trasse wäre zudem ein Entlastungskorridor für den Gütertransport auf der Bahnstrecke zwischen Berlin, Frankfurt (Oder) und Polen, die schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.

Ein leistungsfähiger Güterbahnhof zum grenznahen Warenumschlag ist in Guben bereits vorhanden und wurde erst kürzlich für rund 5 Millionen Euro modernisiert. Für eine zügige Umsetzung der Streckenmodernisierung und eine baldige Bestellung neuer Personenverkehre fehlt bislang jedoch die Rückendeckung der rot-schwarz-grünen Landesregierung. Die beiden LINKEN-Politiker/innen versprachen, sich nach Kräften dafür einzusetzen.

Im Anschluss trafen sich Görke und Slanina am Bahnhof in Lübben mit dem dortigen Bürgermeister Lars Kolan (SPD), Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge (SPD) und den Kreispartei- und Kreistagsfraktionsvorsitzenden der LINKEN, Michael Wippold und Stefan Ludwig. Thema war hier die Forderung des Landkreises, die Bahnlinie RB22 von Königs Wusterhausen bis nach Lübben zu verlängern. Damit würde eine Direktverbindung aus dem Südosten des Landes zum Flughafen BER und weiter bis in die Landeshauptstadt Potsdam hergestellt, die bisher fehlt. Außerdem brächte eine solche Taktverdichtung eine Entlastung auf der stark frequentierten Pendlerstrecke.

Christian Görke regte an, die RB22 im Falle einer Verlängerung über Lübben hinaus bis nach Cottbus zu führen und auf diese Weise die Lausitz besser anzubinden. Doch auch in diesem Fall hält sich die Landesregierung bedeckt, was eine rasche Verbesserung des Bahnangebots betrifft. DIE LINKE wird aus der Opposition heraus weiter druckmachen – für eine sozial-ökologische Verkehrswende mit einer starken Bahn im ganzen Land.


Rechtsgutachten

Das Gutachten Prof. Michael Kilians über die Zulässigkeit der Einrichtung eines mehrjährigen Sondervermögens 'Brandenburgs Stärken für die Zukunft sichern' finden Sie hier.

Die Zusammenfassung finden Sie hier.

Tesla und Verkehr

Das von der Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten zur Verkehrs-Erschließung des geplanten Teslawerkes in Grünheide finden Sie hier.

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