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Marius J. Brey

Sommertour

Von Gülpe nach Rhinow: Christian Görke auf Tour im Havelland

Christian Görke ist auf Sommertour. Auf dem Programm standen am 28. Juli die Kreativoase in Gülpe sowie die Westhavelländischen Service- und Immobiliengesellschaft (WSI) in Rhinow.

Christian Görke besuchte „Kreativoase“ in Gülpe

Von der idyllischen Landschaft an der Havel bei Gülpe und von den Herausforderungen für eine frei schaffende Künstlerin in der Corona-Krise berichtete Jordis Hammer dem Landtagsabgeordneten Christian Görke bei seinem Besuch in ihrem Atelier „Kreativoase“. Die gebürtige Thüringerin lebte fast 20 Jahre in Nordrhein-Westfalen, bevor sie 2009 ins Havelland zog. Sie arbeitet nicht nur im Atelier, sondern geht auch gern auf Malreisen. Außerdem bietet sie Workshops und Malkurse an. Doch in diesem Frühjahr war plötzlich alles anders. Kurse mussten abgesagt werden und die Einnahmen als frei schaffende Künstlerin blieben aus. Zwar konnte sie auch die Soforthilfe für Solo-Selbständige beantragen, doch bald war klar, dass diese Mittel nur für betriebliche Ausgaben, aber nicht für den eigenen Lebensunterhalt verwendet werden konnte. „Wie die Landesregierung in dieser Frage mit den Solo-Selbständigen und Kleinunternehmern umgegangen ist, ist ein Unding. Die Linke hat sich von Beginn der Corona-Krise für einen echten Rettungsschirm für Selbständige und Kleinunternehmer ausgesprochen. Leider folgten den großen Ankündigungen der Landesregierung nur weitaus kleinere Hilfen“, kritisiert Görke. Dennoch hat Jordis Hammer den Optimismus nicht verloren. Die ersten Kurse nach dem Lock down fanden statt und in ihrer Pension gleich hinter dem Atelier kann sie auch wieder Gäste empfangen. Wie alle hofft sie darauf, dass die Corona-Lage sich weiterhin entspannt und sie im Herbst alle geplanten und ausgebuchten Malkurse durchführen kann.

Für die touristische Entwicklung in der Region wünscht sich die Künstlerin, dass die Potentiale des Sternenparks, zu dem auch Gülpe gehört, besser genutzt werden. „Einige unserer Pensionsgäste werden durch den Sternenpark auf unsere Region aufmerksam, erwarten dann aber auch konkrete Angebote, wie geführte Wanderungen oder ähnliches“, so die Malerin.

Grüner Strom für WSI-Mieter

Am Dienstag setzte der Landtagsabgeordnete Christian Görke seine Sommertour mit einem Besuch der Westhavelländischen Service- und Immobiliengesellschaft (WSI) in Rhinow fort. Das Wohnungsunternehmen vermietet über 600 Wohnungen in 23 Gemeinden und Ortsteilen der Ämter Rhinow und Nennhausen sowie der Gemeinde Milower Land. Wie Geschäftsführerin Melanie Kolbatsch berichtete, stellen die übertragenden Altschulden für die WSI auch noch 30 Jahre nach der deutschen Vereinigung eine nicht unwesentliche Belastung dar. Ursprünglich hatte das Wohnungsunternehmen 10,6 Millionen DM Altschulden. Nach einer Teilentschuldung und den bisherigen Rückzahlungen beträgt der aktuelle Altschuldenstand rund 1,9 Mio. Euro. Eine Summe, die das kommunale Unternehmen lieber in die Modernisierung des Wohnbestandes investieren würde. Statt dessen beträgt die jährliche Tilgungs- und Zinslast ca. 190 000 Euro.

„Für mich steht außer Frage, dass die Fehlentscheidung der Altschuldenregelung endlich korrigiert werden muss. Diesbezügliche Initiativen unterstützte ich deshalb“, sagte Christian Görke im Arbeitsgespräch  mit der WSI-Geschäftsführerin.

Um Leerstand zu vermeiden, setzt die WSI u.a. auf seniorengerechte Wohnangebote. So hat der kommunale Vermieter zwölf altersgerechte Wohneinheiten in der Straße der Jugend in Rhinow hergerichtet. In Nennhausen betreibt das Unternehmen die Mieter-Insel, die inzwischen zu einer beliebten Begegnungsstätte für den gesamten Amtsbereich geworden ist.Auch in Sachen Klimaschutz will das Unternehmen einen Beitrag leisten. Auf den Dächern der WSI-Immobilien sollen Photovoltaik-Module für Öko-Strom sorgen. Da das Rhinower Wohnungsunternehmen mit nur neun Beschäftigten, darunter drei Handwerker, sehr effizient aufgestellt ist, soll der Betrieb der Photovoltaik-Anlagen  durch eine Fremdfirma sichergestellt werden. Davon können auch die Mieter profitieren, indem sie den auf dem eigenen Dach erzeugten Strom preisgünstig beziehen.


Tesla und Verkehr

Das von der Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten zur Verkehrs-Erschließung des geplanten Teslawerkes in Grünheide finden Sie hier.

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