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Verkehrssicherheit

Unfallzahlen zwingen zum Handeln

Zur Verkehrsunfallbilanz 2017 erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack: Entgegen dem bundesweiten Trend ist in Brandenburg die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle gestiegen. So kamen 2017 auf Brandenburgs Straßen 148 Menschen ums Leben. Das sind 22,3 Prozent mehr als im Vorjahr. „Dies ist mehr als beunruhigend und sollte sowohl Verkehrsteilnehmer als auch die Politik alarmieren. Dieser gefährlichen Entwicklung  muss Einhalt geboten werden“, so Anita Tack zur heute veröffentliche Statistik.

Besonders auffällig sind das Unfallgeschehen auf den Autobahnen, die Beteiligung von LKWs und die Gefährdung an Dauerbaustellen. Hier sind deutliche Zuwächse zu verzeichnen. „Das Brandenburger Verkehrsgeschehen zeigt einmal mehr, dass eine Verlagerung des motorisieren Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene überfällig ist. Die Gesundheitsrisiken steigen erkennbar. Deshalb müssen hier endlich konkrete und nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden: Weg von der Straße – hin auf die Schiene“, fordert Tack von der Bundesregierung.

Die Zahl der getöteten und verletzen Fahrradfahrer ist ebenfalls rasant angestiegen. Sowohl LKW-Fahrer als auch Fahrradfahrer müssen stärker aufeinander Rücksicht nehmen. „Insbesondere bei den LKWs ist die Fahrzeugindustrie in der Pflicht, für eine standardmäßige Ausrüstung zu sorgen, damit es mehr Sicherheit im Fahrersichtfeld gibt“, erklärt Tack. Das evaluierte Brandenburger Verkehrssicherheitskonzept soll zielgerichteter, mit verstärkter öffentlicher Aufmerksamkeit und durch eine breite gesellschaftliche Einbeziehung umgesetzt werden. „Die Erfolge bei der jungen Generation der Verkehrsteilnehmer müssen mit Präventionsmaßnahmen und Kontrollen auch bei Berufskraftfahrern und Senioren greifen“, so Tack.


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