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Wirtschaft & Infrastruktur

Tesla: Potsdam, wir haben ein Problem!

Die Linksfraktion hat heute zur Tesla-Ansiedlung eine Sondersitzung in Erkner mit zahlreichen Gästen aus der Region abgehalten. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende Sebastian Walter und der verkehrspolitische Sprecher Christian Görke: 

Tesla landet wie ein Raumschiff in der Region – und die Landesregierung zieht den Kopf ein. Das ist zusammengefasst unser heutiger Eindruck nach den Gesprächen mit der Beigeordneten des Landkreises Oder-Spree, dem Wasserverband Strausberg-Erkner, dem Bürgermeister von Erkner, dem Leiter der Regionalen Planungsstelle sowie örtlichen Gemeindevertretern und Kreistagsabgeordneten. Sie alle beklagen einmütig die spärliche und widersprüchliche Informationspolitik von Tesla  sowie Ignoranz und Ratlosigkeit der Landesregierung  gegenüber Bedürfnissen, Fragen und Sorgen vor Ort.

Dabei gibt es viele Fragen:

  • Wir kann die An- und Abreise der Tesla-Beschäftigten kurzfristig organisiert werden, bevor langfristige Maßnahmen für neue Straßen, Brücken und Schienen fertiggestellt werden?
  • Wie kann der enorme Mehrverkehr in der gesamten Region Berlin/Ostbrandenburg sozial und ökologisch verträglich geplant werden?
  • Wie kann kurzfristig Lärmschutz für die Anlieger von Bahntrassen und Straßen umgesetzt werden?
  • Wie sieht eine transparente Dialogstrategie der Landesregierung mit Institutionen und Bevölkerung vor Ort aus, die nicht nur reagiert?
  • Wie sorgt die Landesregierung dafür, dass die Kosten für sämtliche Anpassungsmaßnahmen nicht an den Kommunen hängen bleibt?
  • Wie soll die Versorgung mit (bezahlbarem) Wohnraum gemeinsam von Land und Kommunen organisiert werden?
  • Wie soll die Wasserversorgung in der Region über das Jahr 2022 hinaus gesichert werden?

Dazu Sebastian Walter: „Im Kern geht es darum, den Blick zu weiten. Die Landesregierung schaut bisher nur auf das unmittelbare Umfeld des Tesla-Geländes. Doch wir und die Akteure vor Ort fordern dringend, größer zu denken und die gesamte Region Berlin/Ostbrandenburg zu betrachten!“

Christian Görke ergänzt: „Kurzfristig bleibt Verkehr der große Knackpunkt zur Bewältigung der kurzfristigen Tesla-Auswirkungen. Hier muss die Landesregierung kurzfristig – neben eine forcierten Schienenplanung – den Landkreisen MOL und LOS unverzüglich unter die Arme greifen, um wenigstens zusätzliche Busangebote (Plus Bus u.a.) zu schaffen. Mittelfristig muss dann eine Lösung für die Landesplanung und die Wohnraumversorgung folgen.“


Tesla und Verkehr

Das von der Fraktion in Auftrag gegebene Gutachten zur Verkehrs-Erschließung des geplanten Teslawerkes in Grünheide finden Sie hier.

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