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Arbeit & Gerechtigkeit

Solidarität mit Warnstreik im Elektrostahlwerk

Am Montag sind die RIVA-Elektrostahlwerker in Brandenburg a.d.H. in einen Warnstreik getreten, weil sich ihre Geschäftsführung weigert, den Tarifvertrag Stahl-Ost zu übernehmen. Unterstützt wurden sie von Kolleginnen und Kollegen aus Trier und Horath, die bereits seit sechs Wochen für einen neuen Tarifvertrag streiken. Mit dabei war auch der Gewerkschaftsexperte der Linksfraktion, Andreas Bernig. Er überbrachte die solidarischen Grüße der Fraktion und sprach zu den Streikenden.

„Wir wollen Gute Arbeit in Brandenburg, dazu braucht es aber mehr Tarifverträge“, so Bernig. „In Brandenburg ist die Tarifbindung in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Diesen Trend müssen wir stoppen!“ Der Kampf Elektrostahlwerker und der IG Metall gebe Mut und Kraft.

Nur mit starken Gewerkschaften und Betriebsräten könne die soziale Marktwirtschaft funktionieren, sagte Bernig: „Es ist eine Schande, dass es 30 Jahre nach dem Mauerfall noch 20 Prozent und mehr Lohnunterschied zwischen Ost und West gibt. Die Arbeitgeber versuchen, Euch gegeneinander auszuspielen und die 35 Stunden Woche im Westen wieder abzuschaffen. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!“

Bernig bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen aus Trier und Horath für ihre Solidarität. Auch der Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach, überbrachte solidarische Grüße und betonte, dass man nur gemeinsam erfolgreich sei.


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