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Seenotrettung im Mittelmeer

Das erste Dienstags­gespräch in diesem Jahr widmete sich dem Schicksal der Boots­flücht­linge im Mittel­meer und der Verant­wortung Branden­burgs. An dem Gespräch nahmen Hans-Peter Busch­heuer und Andreas Steinert von der Seenot-Rettungs­vereinigung Sea Eye, Uwe Prüfer von VENROB und die beiden LINKEN Abgeordneten Andrea Johlige und Marco Büchel. Begleitend zum Gespräch haben wir eine Foto-Ausstellung über die Arbeit von Sea Eye im Mittelmeer eröffnet. Die Bilder zeigen Momentaufnahmen der Rettungsaktionen, die

Das erste Dienstags­gespräch in diesem Jahr widmete sich dem Schicksal der Boots­flücht­linge im Mittel­meer und der Verant­wortung Branden­burgs. An dem Gespräch nahmen Hans-Peter Busch­heuer und Andreas Steinert von der Seenot-Rettungs­vereinigung Sea Eye, Uwe Prüfer von VENROB und die beiden LINKEN Abgeordneten Andrea Johlige und Marco Büchel. Begleitend zum Gespräch haben wir eine Foto-Ausstellung über die Arbeit von Sea Eye im Mittelmeer eröffnet. Die Bilder zeigen Momentaufnahmen der Rettungsaktionen, die Sea Eye seit April 2016 mit zwei Fischkuttern vor der Küste Libyens durchführt, um tausende Menschen vor dem Ertrinken zu retten.



In der von dem Journalisten Sven Rosig moderierten Diskussion berichteten Buschheuer und Steinert über ihre Arbeit auf dem offenem Meer. Deutlich wurde während des Abends, dass die Lage nach wie vor unverändert ist, auch wenn das Thema aus den Medien weitgehend verschwunden ist. Denn noch immer machen sich tausende Menschen auf den weiten und beschwerlichen Weg nach Libyen, um von dort aus über das Mittelmeer Europa zu erreichen, in überfüllten Schlauchbooten und ohne Wasser, mit der Hoffnung auf ein Leben in Frieden.



Trotz der Entfernung zu Libyen trägt auch Brandenburg Verantwortung, die hier ankommenden Menschen aufzunehmen und zu integrieren. Die BrandenburgerInnen können dazu beitragen, die Welt ökologischer und sozial gerechter zu gestalten. Über Fluchtursachen und Migration muss vor allem seitens der Politik transparent gesprochen werden, damit große Teile der Bevölkerung mitziehen, eine Willkommens-Gesellschaft zu gestalten.



Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass die Politik endlich handeln muss. Viel zu lange hat sie weggeschaut und versucht, die flüchtenden Menschen von Europa fernzuhalten. Insbesondere müssen die Fluchtursachen bekämpft und eine europäische Lösung gefunden werden, um die vor Krieg und Hunger fliehenden Menschen gerecht auf alle europäischen Staaten zu verteilen. Griechenland und Italien dürfen mit den ankommenden Flüchtlingen nicht allein gelassen werden.


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