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Tierschutz

Raus aus dem Wasser: Tiere im Unteren Odertal retten

Zur heutigen Sondersitzung des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zu den ASP-Zäunen im Nationalpark Unteres Odertal erklärt der umweltpolitische Sprecher Thomas Domres:

Die heutige Sitzung des Umweltausschusses hat gezeigt: Der Zaun rings um die Flutungspolder im Unteren Odertal ist ein riesiges Problem für die Wildtiere und widerspricht dem Schutzzweck des Nationalparks. Es ist unstrittig, dass wir an der polnischen Grenze Zäune zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest brauchen. Aber in der heutigen Sitzung ist kein zwingendes Argument genannt worden, dass der Zaun ausgerechnet dort verlaufen muss, wo Tiere daran ertrinken.

Es kam heraus, dass eine Verträglichkeitsprüfung mit dem europäischen Umweltrecht gemacht werden muss, die noch aussteht. Dabei hätte man schnell merken können, dass der Standort nicht geeignet ist. So bedurfte es erst einer Petition mit 110.000 Unterschriften, um das Problem zu erkennen.

Es ist enttäuschend, dass die Koalition im Ausschuss unserem Antrag nicht zugestimmt hat, den Zaun ins Hinterland zu verlegen, so wie es die Nationalparkverwaltung und die Petition vorgeschlagen haben. Und das, obwohl Staatssekretärin Heyer-Stuffer vom MSGIV dies in der vergangenen Woche bereits angekündigt hatte. Die Beschlussvorlage der Koalition lässt dagegen völlig offen, ob der Zaun verlegt werden soll oder nicht.

Die nächste Hochwasserwelle ist in vier Wochen zu erwarten. Die angekündigten Gespräche zwischen allen Beteiligten sind gut, müssen jetzt aber sehr schnell zu Ergebnissen führen.


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