Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Skip to main content
DRK-Betriebsrat besucht Fraktion

Arbeit & Soziales

Pflegekräfte haben Recht auf Tarifvertrag

Die Mitarbeiter des DRK-Kreis­verbandes Forst Spree-Neiße kämpfen gegen­wärtig um einen Tarif­vertrag und um bessere Ar­beits­beding­ungen. Mit einem Warn­streik hatten sie im Januar ihren Forder­ungen Nach­druck verliehen. Mitglieder des Betriebsrates und Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke waren am 1. Februar im Landtag zu Gast. Sie verfolgten die Debatte zur Aktuellen Stunde „Faire und angemessene Kostenverteilung in der Pflege erreichen“ und stimmten der gesundheitspolitischen Sprecherin Bettina Fortunato zu, die eine finanziell bessere Ausstattung der Pflegeversicherung forderte. Sie solidarisierte sich in ihrer Rede mit dem Arbeitskampf der Pflegekräfte und forderte den DRK-Kreisverband Forst Spree-Neiße auf, endlich nachzuziehen und wie der Nachbarverband Cottbus die Tarifverhandlungen aufzunehmen.

Im Gespräch mit Abgeordneten der Linksfraktion berichteten die Betriebsratsmitglieder über die Situation in der Pflege und den anstehenden Arbeitskampf. „Wir unterstützen die Forderungen der Mitarbeiter nach einem Tarifvertrag“, so die Wahlkreisabgeordnete Anke Schwarzenberg, die sich bislang vergeblich um einen Gesprächstermin mit der DRK-Geschäftsführung bemüht hatte. Sie warf der Geschäftsführung vor, in der Öffentlichkeit Pflegebedürftige und Pflegekräfte gegeneinander auszuspielen. Mit Blick auf angebotene Streikbrecher-Prämien sagte sie, dass die Gelder für eine höhere Entlohnung besser eingesetzt wären.

Andreas Bernig, gewerkschaftspolitischer Sprecher ergänzt: „Wer Kostensteigerungen für Heimbewohner mit einem Tarifabschluss für die Mitarbeiter begründet, obwohl er noch nicht einmal am Verhandlungstisch Platz genommen hat, spielt mit gezinkten Karten.“


Linksdruck aktuell

Zum Newsletter der Fraktion

Die Linke hilft

Spenden aus dem Sozialfonds der Fraktion

Auf dem Laufenden

Mitteilungen als RSS-Feed abonnieren

Der Koalitionsvertrag

Sicher, selbstbewusst und solidarisch: Brandenburgs Aufbruch vollenden.