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Mehr Tempo für gemeinsames Mobilitätsticket mit Berlin

Der Brandenburgische Koalitionsvertrag hält fest, dass sich die rot-rote Landesregierung für ein gemeinsames Mobilitätssticket mit Berlin einsetzt. Dazu stellte die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack eine Kleine Anfrage an die Landesregierung und erklärt: Aus der Antwort der Landesregierung (siehe Anhang) geht hervor, dass sich Brandenburg im Jahr 2015 mit dem Anliegen eines gemeinsamen Mobilitätstickets an das Land Berlin gewandt hatte. Seit 2016 haben sich in Berlin mit einer rot-rot-grünen Koalition die politischen Mehrheiten geändert.

Aus der Antwort der Landesregierung geht hervor, dass es zwischenzeitlich keine Aktivitäten zum gemeinsamen Sozialticket gab. Jetzt ist dieses Anliegen mit Schreiben vom 6.März 2018 an das Land Berlin aufgegriffen worden. „Das ist ein erster Schritt im Sinne der Umsetzung des Brandenburger Koalitionsvertrages und in der Zusammenarbeit mit Berlin. Die Verhandlungen dazu müssen jetzt zügig beginnen, um den entstandenen Zeitverlust wieder wett zu machen und für eine Umsetzung bis 2019 zu sorgen,“ erklärt Anita Tack zur Antwort der Landesregierung. 

Die Brandenburgische Armutskonferenz hatte im Herbst 2017 die Forderung nach einem gemeinsamen übergreifenden Mobilitätsticket Berlin und Brandenburg nachdrücklich wiederholt.


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