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v.l.: Andreas Bernig, Enrico Rümker (Betriebsrat), Katharina Wesenick (Ver.di)

Arbeit & Soziales

LINKE fordert mehr Rechte für Flughafen-Bodenpersonal

Unser arbeitspolitischer Sprecher Dr. Andreas Bernig hat die Arbeitsbedingungen des Bodenpersonals an den Flughäfen Schönefeld und Tegel kritisiert. Die Zustände könnten so nicht länger hingenommen werden, sagte Bernig: "Die Liberalisierung der Bodendienste hat zu dazu geführt, dass Passagiere nicht ordentlich abgefertigt werden können, Lohndumping durch Leih- und Teilzeitarbeit betrieben wird, die Sicherheit in Gefahr ist und Berlin im deutschen Vergleich zu den Schlusslichtern gehört."

Er begrüßte den von Ver.di erkämpften Tarifvertrag, der Anfang nächsten Jahres unterzeichnet werden soll. Darin wird den MitarbeiterInnen mehr Gehalt zugesichert, Leiharbeiter werden gleichgestellt und es werden Sozialpläne für zu schließende Standorte eingeführt. "Wir LINKEN haben darauf gedrängt, dass auch für Flugpersonal eine gesetzlich abgesicherte Betriebsratsgarantie umgesetzt wird."

Bei einem Treffen mit den zuständigen Gewerkschaftern von Ver.di verschaffte sich Bernig einen Eindruck aus erster Hand von aktuellen Entwicklungen und Problemen. Er habe wichtige Impulse für LINKE Politik mitnehmen können, sagte er nach dem Gespräch. "Eins muss uns allen klar sein: Zu günstige Tickets für unter 10 Euro ziehen an anderer Stelle Einsparungen nach sich. Dies wird meist auf den Rücken des Personals ausgetragen." Für die Sicherheit der Passagiere und der Flugzeuge brauche es einheitliche soziale Standards in Europa.


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