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Schulpolitik

LINKE fordert Bildungsaktionsplan jetzt

Zu Medienberichten, wonach sich die Fehlstunden durch Krankschreibungen von Lehrern in Brandenburg auf sieben Prozent erhöht haben, erklärt die bildungspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende Kathrin Dannenberg:

Dieser Befund kann niemanden überraschen. Zwar wurden die Fehlstunden durch andere Pädagogen ausgeglichen, dennoch wird klar, dass die bisherige Lehrerreserve nicht ausreicht, den Vertretungsbedarf solide abzudecken. DIE LINKE hat immer gefordert, mehr Lehrkräfte einzustellen. Und zwar zu Oppositions- wie in Regierungszeiten. 

Als LINKE in der Regierung haben wir deshalb darauf gedrängt, die Kapazitäten der Lehrkräfteausbildung aufzustocken. 2020 werden 1000 Lehramtskandidatinnen in Brandenburg ihr Studium aufnehmen, statt wie bisher 650. Das ist auch ein Ergebnis unserer Arbeit. Aber es wird nicht ausreichen. Wir müssen die Lehrkräfte von nichtpädagogischen Aufgaben entlasten, Seiteneinsteiger*innen besser qualifizieren, für ein praktikables Gesundheitsmanagement sorgen und multiprofessionelle Teams an den Schulen etablieren.

DIE LINKE fordert jetzt dringend einen Aktionsplan des Bildungsministeriums zur Absicherung von gutem Unterricht in allen Schulen und in allen Regionen Brandenburgs. Dazu müssen alle an einen Tisch: Lehrerverbände, die Gewerkschaften, das Ministeriums, die Uni. Wir werden diesen Prozess aktiv begleiten.


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